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Auf dem Rückweg beschließen wir einen neuen Weg auszuprobieren. Im Sommer hätten wir auf unseren Mountainbikes für dieses kleine Experiment vielleicht 15 Minuten benötigt. Aber nöööh! So etwas machen wir viel lieber im Schneegestöber mit 1 km/h am späten Nachmittag. Nach weiteren 1½ Stunden, zweifeln wir so langsam an unserem Orientierungssinn. Wir stehen erschöpft im Wald. Eine Kreuzung. Wir wählen den rechten Weg. Nach ¼ Stunde stehen wir hüfttief im Schnee vor einem Hochsitz. Sackgasse. Zurück zur Kreuzung läuft es sich für beide viel leichter. Kurz überlegen wir, ob wir nun den ganzen Weg zurückgehen sollen, oder doch lieber die alternative Abbiegung links wählen. So langsam wird mir etwas mulmig zumute. Es beginnt zu dämmern. Unauffällig taste ich schon mal, ob ich meine Stirnlampe auch nicht vergessen habe. Positiv. Mahnungen aus der Kindheit schießen mir in den Kopf: "Wer die Gefahr sucht, kommt darin um!" Uiuiuih, besser nicht weiterdenken.
Wir gehen nicht den ganzen Weg zurück sondern riskieren die andere Abzweigung. Bald geht es so steil bergauf, dass selbst unsere Schneeschuhe den Halt verlieren. Oben erkennen wir das weite Schneefeld, über welches wir gekommen sind, bald darauf ganz in der Nähe die Wetterstation. Erleichterung! Wir suchen unsere Schneespur vom Hinweg wieder. Obwohl sie inzwischen bis zur Unkenntlichkeit zugeschneit ist, bietet sie doch guten Halt und wir erreichen wohlbehalten unseren Ausgangspunkt. Spannend war`s!
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