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So /
17.06. / 4h 54min / 77Km / 2000Hm / MTB
10. Black Forest ULTRA Bike Marathon 2007
Der Kirchzartener Bike-Marathon ist weiterhin einer der größten
Mountainbike-Events überhaupt - mit allen Vor- und Nachteilen. Freitag
wird anlässlich des 10jährigen Bestehens in der kirchzartener
Fußgängerzone ein Steinmonument enthüllt. Damit setzt sich die Stadt, wie
das heutzutage so üblich ist, selbst ein Denkmal. Jedoch nicht ganz zu
Unrecht. Wird sie doch mehr und mehr zur Pilgerstätte einer immer größer
werdenden Mountainbiker-Gemeinde. 80 Jahre alt sind einige
Marathon-Teilnehmer und so schon Helden, bevor sie die ersten Meter
zurückgelegt haben.
(Übrigens ist das nicht der langhaarige Typ oben rechts auf dem
Bild. Der ist erst etwas über 30 ;-)
Samstag folgt die legendäre Nudelparty mit Abholung der
Startunterlagen. Alle sind da: der komplette
Martini-Clan aus dem
Saarland, Tobi Hahn unser
Nachtbiking-Urgestein
und Klaus, der ja immer da ist, man muss ihn nur finden.
 
Sonntag, Renntag: Die Strecke ist im Wesentlichen die wohl
bekannte. Die Regenfälle der letzten Tage haben den Boden weich und schwer
gemacht. Dennoch läuft es am Anfang ganz vorzüglich, so dass sich der
Autor dieser Zeilen dazu hinreißen lässt, den kompletten Hinterwaldkopf im
sauren Bereich hinaufzukurbeln. Ein tolles Gefühl, so viele Konkurrenten
schwitzend hinter sich zu lassen. Ha! Heute ist mein Tag! Steckt nicht in
jedem von uns ein Kämpfer?

- Der geübte bikeXtra-Leser ahnt bereits, dass diese Zeilen hier so nicht
stünden, käme es nicht noch zur bitteren Wende. -
Die Wende bahnt sich hinter dem Titisee an. Erste
kleinere Muskelgruppen melden sich am rechten Oberschenkel. Im Bärental
ein leichtes hartes Ziehen in der linken Wade. Trinken, trinken, trinken.
Am Raimartihof dann schießt der Schmerz wie ein Blitz in den hinteren
Oberschenkel. Nichts geht mehr. Notstop. Die Beuger des rechts
Oberschenkels verkrampfen sich zu einem fürchterlich schmerzenden
steinharten Brocken. Langsames Gegendehnen löst den Krampf nach 3 Minuten
wieder. Das Schauspiel wiederholt sich auf den letzten 25 Km noch einige
Male. Der schmerzhafteste Marathon mit einer der schlechtesten Zeiten. So
sieht also die Quittung aus, wenn man zu Beginn eine
Sauerstoffschuld
eingeht, die
man später nicht mehr begleichen kann. Aber das kann einem ja schon mal
passieren. Wir betreiben den Sport ja schließlich erst seit gut 20 Jahren
...
Erwähnt werden muss noch Benjamin Martini (www.nmbiking.de),
der auf der Marathonstrecke bei internationaler Konkurrenz einen
sensationellen 13. Gesamtplatz erreicht - Platz 9 in seiner Altersklasse.
Gratulation an ihn und alle die es geschafft haben!
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So
/ 10.06. / 6h 57min (4h 26min) / 61,2Km / 1240Hm / MTB
mit dabei: Manu, Pia, Thomas
GEMein-sam
Nach unseren schönen Erlebnissen in 2005
und 2006 steht in diesem Jahr wieder
der Unteribentaler Radlerhock auf dem Programm. Es hat sich einiges
verändert. In der Eröffnungsrede wird noch einmal betont, dass es sich
nicht um ein Rennen handele, sondern wir gemeinsam die schöne Landschaft
genießen wollen. Und los geht`s. Alles kurbelt los, was das Zeug hält.
Rote Köpfe vor Anstrengung. Ich selbst bekomme bald nur noch wenige Worte
heraus. Der erste Anstieg. Und das mit Kinderanhänger. Hypotaxe. "Na? Wie
lange macht der Kleine das denn noch mit?" "Pia!" bringe ich noch hervor.
Der nächste Biker überholt mich: "Wie lange sollen wir denn gleich oben
warten?"
Wir geben alles. Glücklicherweise haben wir uns nur in die kleine Runde
(40 Km) eingereiht. Doch dann wird es unerwartet schwierig: In einer
S-Kurve verlieren wir die Führungsgruppe aus den Augen und stehen
plötzlich an einer Kreuzung. "Wir nehmen immer den Weg hoch," klingt es
mir noch nach. Dummerweise führen hier jedoch alle Möglichkeiten bergauf.
1 Minute ... 2 Minuten ... ein Wanderer ruft uns zu. "Hier lang sind die
anderen gefahren!" Auweia! Jetzt müssen wir uns aber doppelt anstrengen.
Es folgen 2 weitere Kreuzungen. Niemand wartet. Wieder helfen uns
Wanderer. Doch dann holt der Führungstrupp zum Endschlag aus:
Kreuzungs-Slalom um St. Peter. Aus. Anschluss verpasst. Wir liegen mit
unserem Gespann beim Aufstieg nach St. Peter 2 Minuten zurück, wie man uns
oben nochmals bestätigt. Das sind bezogen auf die bis dahin zurückgelegte
Strecke 0,26 Km/h zu langsam. Schade.
Entäuscht beschließen wir nun unsere eigene Runde zu fahren. St. Peter >>
Sägendobel >>
Kandelhöhenweg hinauf zum Kandel. Nachdem wir uns an der
üblichen Stelle verfahren, gelangen wir zum
Kandelhof und damit zur besten
Schwarzwälder Kirschtorte der Welt. Pause.
Abfahrt über die "Fiese Wiese",
vorbei an den Gummenhöfen und hinab ins schöne Glottertal. Wir passieren die
fernseh-welt-berühmte Schwarzwaldklinik. Über Freiburg durchs Dreisamtal
gelangen wir wieder zum Festzelt des Unteribentaler Radlerhocks. Dort gibt
es allerlei Genüssliches zu vernünftigen Preisen. Die Gelder kommen der
Jugendförderung zugute. Da isst man doch gerne. Für uns war es dann doch
noch ein schöner Tag. |
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Tag 1: Fr / 08.06. / 3h 17min / 24,7Km / 882Hm / MTB
Tag 2: Sa / 09.06. / 4h 59min / 52,8Km / 617Hm / MTB
Tag 3: So / 10.06. / Tourabbruch
mit dabei: Manu, Pia, Thomas, und später Kai von Kette, Adrian, Ralf
Eine Schwarzwalderfahrung (in 3-1=2 Tagen)
3 freie Tage, Sonnenschein, alles ist gut ... bis zur Abfahrt. Dann
prüft das Schicksal, ob wir es auch ernst meinen mit unserem Vorhaben.
Plötzlich verdunkelt sich der Himmel, Blitze schießen über die Berge,
strömender Regen. Unser Zeitplan drängt. Als Blitz und Donner aufgehört
haben, fahren wir los - in strömendem Regen. Mit voller Transalpausrüstung
einschließlich Kinderanhänger wollen wir uns 3 Tage durch den Schwarzwald
schlagen. Der Regen ist warm und kühlt die Haut angenehm in warmer Luft.
Pünktlich zum schweißtreibenden Anstieg hinauf zum
Stollenbacher Hof zeigt
sich die Sonne und heizt uns kräftig ein. Wir nehmen erstmals den sehr
schönen Angelsbachweg als Aufstieg. Oben auf der Stollenbacher Hütte wartet bereits der
Pia-Fan-Club und Kai mit 2 Besuchern aus dem hohen Norden. Wir lassen es
uns an diesem Abend richtig gut gehen. Hüttenstimmung.
Die Sonne weckt uns am nächsten Morgen aus den Matratzenlagern. Frühstück.
Abfahrtsszenario: Bemerkenswert ist, dass 3 Jungs länger brauchen, bis sie
abfahrtsbereit sind als eine Familie mit Baby. "Au, so`n Mist. Ich muss ja
noch bezahlen." "Huch, ich habe ja vorne einen Platten. Wer hilft mir?" "Ohoh,
schnell doch noch meine Regenjacke herauskramen. Ich glaube, ich habe
gerade einen Wassertropfen abbekommen!"
Da war es wieder, unser kleines Dauerproblem: Regen. Und unser zweites
noch größeres Problem: Blitz und Donner. Gerade als wir lange genug
unterwegs sind, um nicht mehr umkehren zu können, setzt ein fürchterliches
Unwetter ein. Hinauf zum Toten Mann (Dauerregen), Abfahrt ins Zastlertal
(Hagelkörner peitschen auf unsere Helme), Aufstieg zum Rinken (strömender
Regen wie aus Eimern), Rinken (kurz etwas Sonne), Raimartihof (wieder
Regen). Eine Feldseerunde muss noch drangehängt werden. Potz
Blitz! Gerade als wir in der Feldseemulde fahren bricht der schlimmste
Teil des Gewitters über uns herein. Ein Donner folgt dem nächsten. Blitze
schießen über uns hinweg. Zu allem Überfluss verliere ich gerade jetzt
meine Brille im Uferschilf. Alle suchen. Keiner fühlt sich mehr wohl.
"HABT IHR NOCH IMMER NICHT VERSTANDEN ?!" schreit uns das Schicksal
entgegen und schießt einen Blitz direkt auf uns hernieder. Es ist Tag und
doch wird plötzlich alles hell - gleißendes Licht.
So, das reicht jetzt endgültig. Die Tour ist vorbei. Schnell kurbeln wir
die letzten Meter zum Raimartihof und suchen dort Schutz. Tag 3 ist
gestrichen. |
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Mi / 06.06. / 2h 03min (1h 51min) / 23,5Km / 510Hm / Nachtbiken
mit dabei: Kai, Michael, Christoph, Thomas, Johannes
Mountainbiker-Gewerkschaft
Nach mehrmaligem Lesen der
Nachtbiking-Gebrauchsanweisung entscheidet sich Johannes, doch lieber
mit seiner LED-Citybike-Leuche loszufahren. Reicht nicht! Für ihn ist die
Tour daher auf halbem Weg zu Ende - wegen einbrechender Dunkelheit. Wer
hätte damit nur rechnen können, beim Nachtbiken? Die Route führt über
einen Teil der auch als GPS-Track herunterladbaren Tour ("Dreisam-Nord-Süd",
hier). Entscheidender Punkt dieser Tour ist, dass man sich nach
ungefähr halber Strecke zwischen Streckereck und Attental plötzlich links
bergabwärts 50 Meter durchs Dickicht schlagen muss. Der Pfad ist schon im
Winter kaum zu erkennen. Jetzt ist er gänzlich zugewuchert. Nur mittels
GPS ist hier ein sicheres Orientieren möglich. Nach besagten 50 Metern tut
sich dann allerdings ein phantastischer Trail auf, der irgendwann zum
Forstweg wird und hinab ins Attental führt. Leider sind in den letzten
Wochen einige Bäume umgestürzt, die nun den Weg versperren. Als Kai,
erklärter Bike-Nichtschieber, durch (!) den dritten Baum kriechen muss,
droht er mit der Gründung einer Mountainbiker-Gewerkschaft, wenn so etwas
nicht aufhöre. Die restliche Strecke war dann noch ein bisschen matschig
aber gut fahrbar. Es gab jedenfalls keine weiteren Reklamationen ... und
im Feierling-Biergarten ist dann sowieso wieder alles vergessen. Nur die
zahlreichen Schürfwunden erinnern an die Tour, die eigentlich klasse war,
getreu dem immer wiederkehrenden Motto:
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Wir brechen auf zu einer Mountainbiketour,
und kehren heim von einer Expedition. |
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So
/ 17.05. / 3h (2½h) / 34km / 243Hm / MTB
mit dabei: die Lahmes
Karbon-Klaus
Bei einigen Bikern ist es eine Frage der Zeit, wann man ihnen einmal
wieder begegnet. Bei Klaus ist es eine Frage des Ortes. Dass man ihn
irgendwo auf dem Bike trifft, ist sicher. Wir treffen ihn mit seinem edlen
Carbon-Bike an der Dreisam. Im Gegensatz zu unserem
letzten Fotoshooting auf dem
Schauinsland, hat Klaus heute seine feinen Sonntagssachen angezogen. Ein
neues Posing-Foto darf da nicht fehlen. |
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Sa
/ 19.05. / 7h 37min (3h
48min) / 28,3Km / 1041Hm / MTB
mit dabei: die Lahmes und 3 hilfsbereite Schweizer
Lago Maggiore - Tag 2 (A. Ompio)
Als der freundliche Nachbar auf dem Campingplatz von seiner gestrigen
Tour hinauf nach Ompio berichtet, die er abgebrochen hat, als er fragt, ob
man solche Steigungen üblicherweise überhaupt noch mit dem Bike fahren
kann, da steht fest: Unsere heutige Tour geht hinauf nach Ompio. Dass wir
diese Tour zu Ende bringen werden ist reine Ehrensache und versteht sich
auch eigentlich von selbst.
Nach den ersten Kilometern von Feriolo über Bieno geht es enorm steil
bergauf.
Bald beklatschen uns die Insassen vorbeifahrender Autos, alte Frauen
am Gartenzaun rufen uns zu "Forza, Forza!" So etwas haben wir noch nicht
erlebt. Nicht ohne Pausen erreichen wir irgendwann den Gipfel.
Bei unserer kurzen Rast lernen wir einen freundlichen Trupp schweizer
Wanderer kennen. Wir wussten noch nicht, wie sehr wir ihre Hilfe noch
brauchen würden. Auf dem Rückweg nehmen wir eine Transversale, die uns zu
einer weiteren Bergsiedlung führen soll, damit wir nicht die gleiche
Bergstraße wieder hinunterfahren müssen. Nach einer halben Stunde entpuppt
sich der Weg jedoch mehr als alpiner Pfad. Immer wieder müssen wir unser
Gefährt 20-30 Meter über Felsstufen hinab tragen. Als wir kaum noch
vorwärts kommen, schickt uns der Himmel erneut die 3 freundlichen
schweizer Wanderer. Sie packen kräftig zu und helfen uns, unsere
Gefährte zu tragen. Nach ca. 1 Stunde ist der Pfad bewältigt. Als
Dankeschön verspreche ich, die Schweiz demnächst für eine
Ehrenmitgliedschaft in der EU vorzuschlagen.
Nun nehmen wir noch einen steilen Forstweg hinab ins Tal von Vercio nach
Bracchio. Dabei tun sich
immer wieder traumhafte Aussichten ins Valle d`Ossola auf. Wir umrunden
noch zur Hälfte den Lago di Mergozzo und sind zurück im
Basislager.
Erneut sind wir zu einer Mountainbike-Tour aufgebrochen
und kamen von einer Expedition zurück.
"Jaja," antworte ich unserem netten Nachbarn auf dem Campingplatz. "Es war
schon steil. Aber solche Anstiege fahren wir auf unseren Touren des
Öfteren." Er wird sich seinen Teil gedacht haben, als ich 5 Minuten später
vor Erschöpfung am Strand des Lago Maggiore eingeschlafen bin. |
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Fr
/ 18.05. / 7h 05min (4h
29min) / 51,8Km / 1329Hm / MTB
mit dabei: die Lahmes
Lago Maggiore - Tag 1 (il Mottarone)
Wenige Kilometer hinter dem endlos langen St. Gotthard-Tunnel (17Km)
lassen wir auch alle Wolken zurück. Plötzlich ist alles sehr südlich, fast
mediterran: Palmen stehen nicht vereinzelt sondern gedeihen gut in jedem
Garten, Smaragdeidechsen, Mittagstemperaturen nahe der 30 °C Marke,
flimmernde Hitze, Grillengezirpe. So immer steigend,
kommt Ihr auf die Höhen
Des Gotthards, wo die Ewg'en Seen sind
Die von des Himmels Strömen selbst sich füllen
Dort nehmt Ihr Abschied von der deutschen Erde,
Und muntern Laufs führt Euch ein andrer Strom
Ins Land Italien hinab, Euch das gelobte -
Wilhelm Tell, in dem gleichnamigen Schauspiel von Friedrich Schiller
(1804)
Zwischen Verbania und Baveno fahren wir mit unseren
Bikes am Lago Maggiore entlang des Ufers. Weiter dann bis kurz vor Stresa,
gegenüber der Isola Bella. Nun beginnt ein langer steiler Anstieg. Sehr
lang. Someraro, Levo. Der Asphalt wird einspurig, zum Forstweg, bald nur
noch ein steiler Schotterweg. Nach 2½ Stunden
Anstieg sind wir endlich oben an der Gondelstation angelangt.
Irgendwie
fühlen wir uns noch ganz schön fit. Junge, Junge, sind wir gut trainiert!
Das hätten wir uns wirklich anstrengender vorgestellt. Wir sind schon auf
der Suche nach einem geeigneten Rastplatz, als Manu plötzlich eine
Seilbahn entdeckt, die von der Station aus weiter nach oben fährt. Oh ohh!
Es war nur eine Mittelstation - in unserer groben Karte nicht erkennbar. Wir haben
also längst noch nicht unser Ziel erreicht ... und schwingen uns abermals
in den Sattel. Erst nach 2 weiteren mühseligen
Stunden gelangen wir tatsächlich zum Gipfel des "il Mottarone". 1439
Meter über Normalnull zeigt unser Barometer an.
Belohnung. Auf einer Almwiese machen wir Rast. Unter uns ist die Luft so
diesig, dass wir kaum den Lago Maggiore erkennen können. Über dieser
Dunstschicht jedoch ist die Luft glasklar. Wir können endlos die hohen,
noch mit Schnee bedeckten Alpengipfel erkennen. Sicherlich ein erster
Höhepunkt dieses Mountainbikejahres. Wir brauchen eine ganze Zeit, um uns
vom Anstieg zu erholen und zugleich von diesem Anblick lösen zu können.
Weiteres Highlight: Steinadler beim Aufstieg gesichtet.
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So
/ 13.05. / 6h 11min (4h 08min) / 62,8Km / 1103Hm / MTB
mit dabei: die Lahmes

Mirko überholt uns auf den ersten Kilometern entlang der Dreisam.
Wir waren ihm wohl zu langsam. Bald ist er aus den Augen verschwunden. Der
Marathon-Anstieg führt gewohnt heftig hinauf zum Hinterwaldkopf, wo wir
Mathias mit einem Bekannten treffen. Am Feldsee ausgiebiges Picknick.
Sehr erfrischend die Füße in den Bergsee zu halten. Auch sehr angenehm,
wenn man sie hinterher wieder spürt.
Zwischen Raimartihof und Rinken kommen uns Sabine und Norbert
mit einer ganzen Horde Bikern entgegen. Am Rinken angekommen sind sie auch
schon wieder da. Wie geht das? Sind wir wirklich so langsam? Bei der
Abfahrt treffen wir noch zweimal auf Nachtbiker Christoph - lange
nicht mehr gesehen. Die übrigen 3000 Biker, die wir heute getroffen
haben, kannten wir nur vom Sehen.
Heute waren wirklich alle unterwegs. |
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Di
/ 01.05. / 8h 32min (4h 58min) / 62,3Km / 1469Hm / MTB
mit dabei: Kai, Pia, Manu, Thomas
Tanz in den Mai
Große dunkle Gesichtssonnenbrille (Klinsmann?), dunkle Haare (Ballack?),
stilles und bescheidenes Auftreten (Kahn ??) ... Wären wir fast nicht
drauf gekommen, dass da ganz unauffällig verkleidet unser Bundestrainer
"Jogi" Löw mit uns den Schauinsland hinaufradelt. "Ah, Kindchen schläft
schon," meint er mit Blick auf unseren Kinderanhänger. Eine Zeit lang fährt er
hinter uns her. Dann beschleunigt er dezent und ist bei St. Valentin
unseren Blicken entschwunden. Nur Kai setzt zur Aufholjagd an, um sich
noch einmal zu
vergewissern, ob ER es auch wirklich war? Wir einigen uns später: ER
war es!
Auf dem Schauinsland explodiert unser Rucksack zu einem großen
Picknick-Gelage. Eine Stunde Rast in der Sonne. Wir beschließen, unsere
Tour nicht wie geplant hier enden zu lassen, sondern fahren noch ein
ganzes Stückchen weiter: Notschrei, Stübenwasen, Feldberg, Wilhelmer und
Zastler Hütte, Alpintrail zum Stollenbach, dann Abfahrt ins Zastlertal.
Über Oberried geht`s dann gleich in den Ganterbiergarten, den wir erst
spät bei Dunkelheit verlassen ... Einmal mehr ein perfekter Tag! |
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So
/ 22.04. / 5h 03min (3h
11min) / 47,5km / 826Hm / MTB
mit dabei: Matthias, Astride, Pia, Manu, Thomas
Kandelhöhenweg, die Zweite
Erneut sommerliche Temperaturen, erneut fahren wir die Route vom Rosskopf
nach St. Peter. Unsere saarländischen Freunde kennen diesen Teil des
Schwarzwalds noch nicht so gut. Der Trail "Kandelhöhenweg" gilt immerhin
als einer der schönsten in Deutschland.
Bevor wir uns nur noch ca. 20 Km herabrollen lassen müssen, machen wir ein
üppiges Picknick auf dem Horn, einem kleinen Gipfel vor St. Peter mit
besonders schöner Aussicht. Die Sonne hat hier mittags schon eine solche
Kraft, dass wir Sonnencreme mit LSF20 auftragen. Die Rückfahrt über den
Lindenberg ist flüssig. Der Schwarzwald zeigt sich von seiner schönsten
Seite. Wir rasen vorbei an rauschenden Wildbächen, die sich durch die
saftig grünen Wiesen schlängeln. Grillen zirpen in der heißen
Mittagssonne. Ein Mountainbike-Tag wie aus dem Bilderbuch. |
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So
/ 15.04. / 5h 48min (3h
16min) / 48,3km / 829Hm / MTB
mit dabei: Kai, Michael, Andrea, Pia, Manu, Thomas
Stau auf dem Kandelhöhenweg
Sonntagstreff, alle
erscheinen in kurzen Ärmeln. Und das Mitte April! Auf dem Kandelhöhenweg
Richtung St. Peter herrscht Hochbetrieb. Ganze Scharen von Bikern, Reitern
und Wanderern machen sich gegenseitig mehr oder weniger bereitwillig
Platz. Ein sicherer Hingucker ist und bleibt unser
Singletrailer. Staunend oder auch
kopfschüttelnd betrachten die Wandersleute, wie das Rad über Geröll und
Wurzeln hoppelt, während die gefederte Kabine schwerelos dahinzugleiten
scheint. Die einzig wahre Lösung!
Am
Campingplatz Steingrubenhof machen wir ausgiebig Pause.
Wir
beschließen an diesem reizvollen Fleckchen demnächst ein
Camping-Wochende einzurichten ... mit Bikes, versteht sich. Michael,
Andrea und Kai fahren noch weiter, die Lahmes über Unteribental zurück.
Abends Treffen im Ganterbiergarten :-) |
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Mo /
09.04. / 5h 00min (2h 51min) / 37,4km / 818Hm / MTB
mit dabei: Die Lahmes
Picknick auf der Rappenecker Wiese - Ostermontag
Das Wetter ist noch ein bisschen besser als gestern. Leider haben wir
heute den Fotoapparat vergessen. Wir vergessen immer irgendetwas.
Die Tour: Anstieg zum Rappeneck über Oberried. Sehr lange Pause auf der
Rappenecker Wiese in der Sonne. Dabei Picknick mit der üblichen erweiterten
Grundausstattung. Abfahrt über Sternwald in die Wiehre. Belohnungseis bei
Mariotti - Das beste Eis in Freiburg. |
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So / 08.04. / 5h 13min (3h
34min) / 50,7km / 850Hm / MTB
mit dabei: Die Lahmes
Frühling - Ostersonntag
Auf den Gipfeln taut der Schnee. Das Schmelzwasser rauscht laut und
erfrischend in das von der Frühlingssonne erwärmte Tal. Dort strampeln und
schwitzen wir entlang der Dreisam. Dann über Dietenbach nach Oberried. Hinter
Dietenbach greift mich ein kleiner "Dertutnichtsderwillnurspielen" an. Ich
bin dieses Mal schneller. Er wird`s wohl nicht vergessen.
Wir nähern uns dem anstrengenden Teil der Runde: Das Zastlertal zieht sich
zu und hoch. Am Beginn des eigentlichen Anstiegs zum Rinken haben wir
schon 500 Höhenmeter in den Beinen. Dann geht es lang hinauf zum
Hinterwaldkopf. Immer wieder gibt der Wald den Blick frei auf den noch
weißen Gipfel des Feldbergs.
Oberhalb 1000 Meter fahren wir an schattigen Stellen schwitzend durch
übrig gebliebene Schneefelder - sehr erquicklich. Es folgt ein ausgiebiges
Picknick am Hinterwaldkopfsattel. Da liegen Ostereier herum, Schokohasen
werden geschlachtet, Tee und geschmierte Butterbrote sind sowieso dabei.
Auf der Hinterwaldkopfwiese sehen wir ein rotes
Wollknäuel sitzen. Wollknäuel mäht die
Wiese mit den eigenen Händen. Halm für Halm wird herausgerissen,
genauestens begutachtet und anschließend fortgelegt ... Welch ein
Abenteuer!
Wir sind dann irgendwann über Falkensteig und Kirchzarten nach Hause
gefahren.
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So
/ 01.04. / 42,195 km bzw. 21,095Km / (Halb-) MARATHON
- Laufen
mit dabei: Kai (Marathon), Manu (Halbmarathon), Thomas & Pia (Fan-Club)
"Wetten,
dass ..." und Freiburg-Marathon 2007
Tags zuvor (31.03.) winkten bei "Wetten, dass ..." noch Hunderte mit ihren
WC-Türen auf dem Freiburger Münsterplatz. Wette gewonnen! Und schon rüstet
sich sich die Stadt für das nächste Mega-Event. Über
11000 Läufer
sprengen
die eigene Grenze auf ihrer Marathon-Distanz. Darunter Manu (Halbmarathon,
21 Km), die auf den letzten 2 Km mehr kriechen muss als laufen kann. Den
Zieleinlauf meistert sie schließlich doch noch joggend. Und Kai (Marathon,
42 Km), unsere westfälische Geheimwaffe, mit ungeahnter Bestzeit. Dass man
ihn später im Ziel sitzend vorsichtig fragt, ob man nicht besser den
Notarzt rufen solle, wollen wir hier nicht weiter erläutern. Beide
geschafft - beider super !! |
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