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[ sinn - bild - liches ] |
Es gibt viele Arten,
Fahrrad zu fahren. Wir biken. |
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So. /
22.06.
/ 4h 47min / 79,5Km / 2100Hm / MTB |
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So. /
15.06.
/ 1h 55min (+ 20min) / 17,0Km / 485Hm / MTB 3 der schönsten Dinge Schlechtes Wetter, viel zu kalt für Mitte Juni, erlaubt nur eine kleine Familientour auf den Rosskopf, auf der wir drei der schönsten Dinge der Welt genießen können: Bikes, Bambinis & Butterblümchen ! |
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Sa. /
14.06.
/ 4h (+ 27min) / 64,0Km / 1433Hm / MTB
"Wenn ich mein Leben |
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So. /
01.06.
/ 4h 20min (+ 15min) / 71,7Km / 1609Hm / MTB
Es zeigen sich die üblichen verdächtigen Bilder: Rappeneck >> Schauinsland >> Notschrei >> Stübenwasen >> Todtnauer Hütte >> Feldberggipfel >> Seebuck >> Feldsee >> Rinken >> Hinterwaldkopf >> Falkensteig >> Kirchzarten und zurück nach Freiburg.
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Sa. /
24.05. / 6h 05min / 75,5Km / 943Hm / RR
16 Km vor dem Ziel platzt dann auch noch der Reifen von Pias Anhänger. Also muss ich alleine im Regen nach Hause vorfahren und anschließend mit dem Auto die zurückgebliebenen Damen abholen. Auch solche Tage muss es geben. |
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Fr. /
23.05.
/ 5h 35min / 102,2Km / 2217Hm / RRProvence, 1. Tag - Die Bezwingung des Mont Ventoux ... ... oder ... als Matthias 60 wurde Er hat unzähligen Radfahrern, Mountainbikern und Rennradfahrern, das Biken beigebracht. Hat erklärt wie man es machen soll und auch wie man es nicht machen soll. Sein Verdienst ist es vor allem, wenn donnerstags am Abend ein Peloton von 30, 40 und manchmal 50 Rennradfahrern durch das Saarland rauscht. Sein Verdienst ist es, dass wir heute durch die Wälder des Schwarzwalds ziehen, bei Tag, bei Nacht und manchmal über viele Tage mit dem Rucksack auf dem Rücken. Sein Verdienst ist es auch, dass sich mehrere Jahre in Folge, so auch heute, eine große Gemeinde von Rennradfahrern in der Provence zusammenfindet. An die 40 Leute mögen es sein. Die Fähigkeit, die Menschen einer Generation von Individualisten in der Freizeit zusammenzuführen, ist eine besondere, eine seltene, eine kostbare. Und ganz bestimmt ist es für Matthias ein oft beschwerlicher und kräftezehrender Weg, sein Ziel zu erreichen. Da ist es bezeichnend, dass wir gerade heute an Matthias` großem Tag, an seinem 60sten Geburtstag, auf einen der berüchtigtsten und beschwerlichsten Berge der Tour de France fahren.
Der Weg unserer Tour auf den Mont Ventoux führt
zunächst über eine 40 Km lange Anfahrt nach Bédoin. Erstes Highlight dabei ist
der moderate Anstieg zum Col de la Madeleine, dem sich eine phantastische
Abfahrt durch Olivenhaine und Weinfelder anschließt. Ab Bédoin beginnt
dann der Anstieg zum Gipfel des Mont Ventoux. Es ist der anstrengendste der 3
möglichen Aufstiege. Aber wenn, dann wollen wir es ja auch richtig machen. "Kein Problem," hatte ich gesagt, "Einfach
2 x
Schauinsland und das war`s!" Doch nach den ersten Kilometern mit nur
mäßigem
Anstieg (4-6%) werde ich eines Besseren belehrt. Das Besondere des Mont
Ventoux ist es, dass er ohne Unterbrechung 9-12% Steigung aufweist. Es gibt
keinen einzigen Moment der Erholung, keinen Moment, an dem man einmal verschnaufen könnte. Unablässig brennen
die Beine, dann schmerzen sie, schwellen an. Treten und ziehen. Jetzt bloß
keinen Krampf bekommen! 1600 Höhenmeter am Stück bis auf 1912 m. Heftig.
Auf den letzten Kilometern zeigt sich dann oben im eisigen Wind das kahle
Haupt des einsam aufragenden höchsten Berges der Provence. Ein riesiges
Kalkschotterfeld, dass durch Rodung des ehemals üppigen Baumbestandes (zum
Bau der französischen Seeflotte) entstanden ist. "Thomas, du wirst heute
eine neue Erfahrung machen," hatte Matthias gesagt. So war es. Zum X-ten Mal fährt Matthias heute hier hinauf. Er
fährt alleine, wie die meisten, fährt seinen Rhythmus. Er wird in diesem
Anstieg vielleicht so manche Parallele zu seinem Leben gesehen haben.
Anstrengendes und Beschwerliches. Wenn bei solch einem Kraftakt der
Kreislauf maximal pulsiert, dann schießt einem so manch Tiefsinniges -
wenn auch nur
flüchtig - durch den Kopf. Dann drängt sich wieder dieser kräftezehrende
Anstieg ins Bewusstsein. Vielleicht hat er an die Mühen gedacht, hier alle
Biker wohlbehalten herzubringen, hat vielleicht die Rückschläge
reflektiert, die große Dinge immer
mit sich bringen.
Es ist ein kurzer Moment, viel zu kalt, viel zu windig, viel zu erschöpft, viel zu flüchtig, ... Hier endet dieser Bericht, weil nicht
alles aufgeschrieben werden kann, was zu sagen ist. Matthias hat sich
gewünscht, dass ich zu seinem Geburtstag ein paar Zeilen aufschreibe. Er
ist mit uns unzählige Berge gemeinsam hinaufgefahren. Im übertragenen Sinn
hat er für uns so manchen Berg bezwungen - manchmal ohne, dass wir es
gemerkt haben. Wir wünschen dir, dass noch viele dieser kurzen,
flüchtigen und reichen Momente auf den Gipfeln dieser Welt auf dich warten
mögen. Am Ende dieser kleinen Laudatio ist es dann Zeit, zu sagen
... Danke Matthias (King of the Forest) |
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Sa. /
10.05.
/ 3h 18min (+1h 30min) / 39,0Km / 844Hm / MTB Höchster Punkt im Harz ist der Brocken mit 1141 m ü. NN.
Das Wegenetz im Wald zeigt eine nahezu perfekte Infrastruktur. Aufgrund
der vielen Abzweigungen sind wir froh, unser GPS-Gerät als Führer dabei zu
haben. Und wie immer, wenn wir mit GPS in fremden Wäldern unterwegs sind
fahren wir, als lebten wir seit Jahren hier: Dort der 3. Forstweg rechts,
hinter dem Haus zweiter Pfad links steil hinunter, dann eine ganze Weile
nah am Odersee entlang, ... Moderne Technik macht`s möglich - Verfahren
unmöglich. 3 Dinge haben uns besonders gefallen: Den Kinderanhänger darf heute teils auch die liebe Manu ziehen, während ich mit meinem neuen Plastikbike den Wald vorne weg auskundschaften darf. :-)
Uns hat es im Harzer Gebirge sehr gut gefallen. Leider hatten wir nur einen Bike-Tag zur Verfügung. Doch es war bestimmt nicht der letzte, den wir hier verbracht haben. |
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(3 Tage, 151Km, 3743Hm) Es ist endlich wieder so weit. Wir packen unsere Siebensachen in die Transalp-Rucksäcke, Checken unsere Bikes, kuppeln den einzig geländegängigen Kinderanhänger an und begeben uns auf eine Mehrtagestour durch den Schwarzwald. Eine sehr vollständige Packliste gibt es übrigens hier (Klick!) ... Hinzu kommen bei uns inzwischen noch Windeln, Pixibücher, kleine Plüschschafe etc. Umso weiniger Dinge können wir Eltern mitnehmen; doch es fehlt uns nie etwas. Gut vorbereitet beginnen wir unsere kleine Reise.
1. Tag: Fr. /
02.05.
/ 4h 10min (+1h) / 47,7Km / 1172Hm / MTB
2.
Tag: Sa. /
03.05.
/ 2h 37min (+1h 20min) / 25,3Km / 719Hm / MTB Via Todtnauer Hütte fahren wir bergab, den Kapfenberg wieder hinauf und gelangen nun früh am Nachmittag nach Todtnauberg. Dort gönnen wir uns die Einkehr ins Wellness- und Vitalhotel Mangler. Sauna, Schwimmbad, abends ein 4-Gänge-Menue mit Bio-Küche, ... Nach einem abendlichen Spaziergang oberhalb des idyllisch gelegenen Dörfchens finden alle in einen tiefen, erholsamen Schlaf.
3.
Tag: So. /
04.05.
/ 6h 47min (+3h) / 78,0Km / 1852Hm / MTB Heute haben wir Großes vor. Zuerst fahren wir bergab von Todtnauberg noch Todtnau, weiter über Gschwend, nach Präg, vorbei an den Prägbacher Wasserfällen. Hier, wie schon die ganzen 3 Tage lang, rauben uns die wilden Motorradfahrer-Horden den allerletzten Nev. ! Nicht selten nehmen wir 2-3 Km Umweg in Kauf, nur, um nicht 500 Meter über die asphaltierte Verbindungsstraße fahren zu müssen. Denn hier herrscht Lebensgefahr. Liebe Familienpapis, korrekte Finanzbeamte und seriöse schweizer Geschäftsleute klappen das Visier herunter und mutieren unter diesem Deckmäntelchen der Anonymität zu übermotorisierten Gewalttätern. Der Gasgriff wird aufgedreht, die Maschine heult laut auf. Zig Kilometer entfernt hören wir noch jeden dieser Dominanzlaute. Vollgas, maximale Kurvenschieflage, mit 110 Km/h und nur 10 cm Abstand am Kinderanhänger vorbei, schnell noch den langsam bummelnden PKW überholt, der nächste gleich hinterher, Gegenverkehr zu spät gesehen, Schlenker, toll gemacht. Wie kann man nur dem Irrtum erliegen, dass dieses Fehlverhalten irgendjemandem gefallen oder gar imponieren könnte? Pferdestärken ohne Muskelkraft und ohne Gehirn! Oben auf dem Berg wird erschöpft erst einmal eine Zigarette geraucht, der glühende Stummel kurz darauf in den dürren trockenen Wald geschnipst. Gestärkt geht es dann noch ein bisschen schneller bergab. Wir haben einige Motorradstürze gesehen. Der Anblick der Leichen der 4 Motorradfahrer, die allein an diesem Wochenende im Schwarzwald tödlich verunglückt sind, ist uns Gott sei Dank erspart geblieben.
Wir fahren auf lockerem Boden steil bergauf zum Hirschenbuck Köpfle. Lange
Pause am Almgasthaus Gisiboden. Es folgt eine ausgedehnte, genüssliche
Abfahrt nach Schlechtnau. Eigentlich sind wir zum jetzigen Zeitpunkt mit
unseren Kräften bereits an ersten Grenzen angelangt. Und doch haben wir
noch einen maximal langen und steilen Anstieg hinauf zum Knöpflesbrunnen
zu bewältigen. Es geht dermaßen lange mit 18-20% Steigung bergauf, dass
uns die Passagen mit nur 12-14% Steigung wie eine Erholung vorkommen. Belohnt
werden wir immer wieder mit großartigen Aussichten über den Schwarzwald.
Erschöpft und zugleich gestärkt durch die vielen neuen und gemeinsamen Erlebnisse endet unsere Tour wieder in Freiburg. |
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