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[ Tradition und Kultur des Bikens ] |
Tradition (lat. tradere = hinübergeben) bezeichnet die Weitergabe von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen. Tradition geschieht innerhalb einer Gruppe oder zwischen Generationen und kann mündlich oder schriftlich über Erziehung oder spielerisches Nachahmen erfolgen. Die soziale Gruppe wird dadurch zur Kultur. |
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Di.
/ 22.09. Übung 1: Übung 2: Übung 3: Zum Abschluss dieser kleinen Trainingseinheit bleibt gerade noch Zeit für ein Foto mit dem Trainingspartner. |
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So.
/ 20.09. / 1h 52min / 47,2km / 179HM / RR Zum Abschluss gelingt noch ein seltenes Foto: Die Silhouette einer aufziehenden Wolke wird von der untergehenden Sonne beschienen. NEU: |
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Sa.
/ 19.09. / 5h 31min / 107,7km / 745HM / RR Wir sind gut vorbereitet und sitzen bald bei bestem Wetter auf unseren Rennrädern. Die Tour beginnt in Lipperbruch, vorbei an Lippstadt, dann südlich Richtung Sauerland. In Stirpe halten wir uns westlich: Ebbinghausen, Schallern, unter der B1 hindurch, dann unter der A44 und schon sind wir, nach 30 Kilometern im hügeligen Sauerland: Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland, Jetzt befinden wir uns in einem fantastischen Bikerevier - übrigens auch eine Hochburg des Mountainbikens, wie das BIKE-Festival in Willingen alljährlich beweist. Milde Steigungen, weite Wälder, grasendes Vieh auf den Wiesen, wir durchfahren kleine Dörfer mit alten Fachwerkhäusern. Mit der Ankunft am Möhne-Stausee geben wir uns nicht zufrieden. Bezwungen ist er erst, wenn er umrundet ist. Nördlich beginnen wir die Umrundung über einen Höhenzug. Eine kleine Abkürzung über die westlich gelegene Staumauer des Möhnesees bleibt uns wegen Renovierungsarbeiten verwehrt. Wir müssen auch noch den letzten Zipfel des Sees umfahren. Sehr schön zu fahren ist dann der südlich gelegene, autofreie Asphaltweg immer entlang des Stausees. Als Nils (auch als Nilsman bekannt) eine Speiche bricht und sein Hinterrad einen Achter bekommt, steht bereits fest, dass er heute, zum ersten Mal die 100-Kilometer-Grenze durchbrechen wird. Die erste Radtour über 100 Kilometer Länge vergisst man nie. Nils meistert die Strecke souverän. Ein bisschen Windschatten - auch das will gekonnt sein, eine Banane, einen Energieriegel, eine Cola, ein Stückchen Käsekuchen mit Aussicht auf den Möhnesee. Zum Schluss ist noch so viel Power übrig, dass Nils mich ein Stückchen im Windschatten zieht. Er hätte wohl noch weiter gekonnt. Wer 100 Km Rad fährt, der hat nicht nur etwas Sportliches geleistet, der hat sein Bewusstsein über das Machbare erweitert, der ist in eine neue Dimension vorgestoßen. Die erste Radtour über 100 Kilometer vergisst man nie. NEU: |
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Heute lässt es sich hier noch einmal richtig gut entspannen. Der Blick gen Osten zeigt die angekündigten Wolken eines Tiefs, das heute Nacht schon Regen und deutlich kältere Temperaturen bringen soll. An schattigen Stellen, wenn noch Wind hinzu kommt, spürt man den nahen Herbst. Für einen Moment habe ich heute sogar an Langfingerhandschuhe gedacht. Vom Feldberg geht es über einen heftigen Wurzeltrail, deshalb ist heute auch das Fully dabei, zum Rinken. Auf der Verbindung zum Hinterwaldkopf waren die Waldarbeiter mal wieder fleißig am Werk. Überall liegt Baumrinde und Gestrüpp herum. In einer Kurve sind abgesägte Baumstämme 4-5 Meter hoch gestapelt, auf einer Länge von annähernd 100 Metern. Unwirklich sieht das aus. NEU: Diese Strecke bei GPSies.com ansehen: Klick hier! |
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So.
/ 06.09. / 3h 34min / 25,2km / 714HM / MTB Grund
genug, im näheren Umkreis noch ein paar kleinere Mountainbiketouren
auszukundschaften. Kaum ein Kilometer unter 1000 Höhenmetern bereiten wir
eine Route mit immer wieder traumhaftem Panorama vor: Rappeneck,
Hofsgrund, Wiedener Eck, Schauinsland und zurück. |
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So /
30.08. / 8h 29min (1h) / 84,1 (30,0)Km / 1475 (715)Hm / MTB
Kurze Abfahrt und Pause in der Todtnauer Hütte. Eigentlich sind wir hier viel zu selten. Die Hütte ist in Sachen Gastronomie, Lage und Aussicht perfekt. Mit Gulaschsuppe, Würstchen und (Pia) Eis im Bauch quälen wir uns noch die letzten Höhenmeter zur St. Wilhelmer Hütte hinauf. Jetzt endlich können wir 1000 Meter tief ins Tal sausen. Zastlerhütte, Zastlertal, Oberried, Kirchzarten, Dreisam-Radweg und ab nach Freiburg in den Ganterbiergarten. Hier gibt es Bierbänke neben einem schönen Spielplatz. Der Verzehr mitgebrachter Speisen ist ausdrücklich erwünscht. Klasse. Ein guter Abschluss für alle. (Mehr Bilder von der Tour: hier) |
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So.
/ 05.07. / 11h 14min / 44,8km / 1400HM / MTB
Der uns von gestern bekannte erste Anstieg führt zum Brunnen von Pregasina, wo wir ein letztes Mal Wasser
in unsere Trinkflaschen nachfüllen können. So früh
morgens hat die alte Ponalestraße ein besonderes Licht, einen besonderen
Reiz. Und wir wundern uns, dass so viele Mountainbiker schon unterwegs
sind, während alle übrigen Urlauber noch lange nicht daran denken,
aufzustehen. Hinter Pregasina müssen wir eine steile Rampe nach der anderen hinauffahren. Anstiege bis 25%, die man selbst mit dem Mountainbike allein kaum schafft. Manu meistert diese Kniebrecher mit Anhänger. Jeder leidet still vor sich hin. Nicht einmal zum Stöhnen bleibt hier Kraft. Doch die Euphorie solch eine Strecke zu meistern, beflügelt zu sonst unmöglicher Leistung. Im Anschluss müssen wir einige derart steile Gerölltrails bezwingen, so dass nun ein flüssiges Fahren nicht mehr möglich ist. Immer wieder müssen wir zu zweit das Mountainbike samt Anhänger tragen, zurückkehren und das zweite Gespann hinaufschleppen. Stunde um Stunde schieben, wieder ein Stückchen fahren, Tragen. An einigen Stellen ist es so steil, dass wir Pia im Anhänger nicht mehr mittragen können. Die freut sich, schnappt sich einen Wanderstock und klettert schon mal voraus. Wir keuchen unter unserer Last hinterher. Oft müssen wir mehrere Kilometer am Stück tragen und schieben. Die Zeit verrinnt dabei zu schnell. Seit Stunden haben wir hier in der Wildnis niemanden mehr getroffen. Unterbrochen wird der Marathon von Pausen mitten auf den Pfaden: Windelnwechseln, Stillen, Essen. Unsere Getränke gehen bei 35°C schneller zur Neige als geplant. Dann treffen uns noch 2 weitere unerwartete Probleme: In der Ferne hören wir unablässiges Grollen. Ein Gewitter zieht auf. Und: Klein-Zoe wird beim Stillen nicht satt und schreit sobald sie nicht mehr im Anhänger in den Schlaf geschaukelt wird. Vermutlich ist Muttis Milch wegen der hohen Anstrengung durch Lactat gesäuert und wenig bekömmlich. Nach unendlich langen Tragepassagen kommen wir irgendwann an die bekannte Versorgungshütte. Glücklicherweise gibt es Getränke. Den Preis darf man selbst bestimmen und das Geld in eine dafür vorgesehene Box einwerfen. Bis hierher haben wir 1400 der bevorstehenden 2200 Höhenmeter geschafft. Es verbleiben 800 Höhenmeter auf den eigentlichen Tremalzo-Serpentinen. Das Gewitter kommt näher, wird lauter, der Himmel zieht sich zu. Uns schmerzt jeder Knochen vom vielen Tragen. Der eine oder andere Kratzer bleibt da auch nicht aus. Nachdem wir uns ausgiebig gestärkt haben beschließen wir, was der besorgte Leser uns womöglich längst empfehlen möchte: Wir brechen die Tour ab. Ortskundige Wanderer beschreiben uns einen Weg hinab zum Lago di Ledro. Dieser ist zwar steil, jedoch sehr gut zu befahren, weil größtenteils asphaltiert. Wir beschließen diesen Weg bei unserem nächsten Versuch der Tremalzo-Bezwingung als Einstieg zu wählen.
Wir brechen auf zu einer Mountainbike-Tour
(Zu dieser Tour gibt es eine Bilderserie in der Galerie: hier! ) |
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Sa.
/ 04.07. / 4h 56min / 25,3km / 552HM / MTB
Nicht zu vergessen ist der Abschluss jeder Tour, an der viel befahrenen
Hauptstraße in
Mecki`s Bike & Coffee.
Hier ist
FUCKING
PERFECT
BIKE™
registrierte
Handelsmarke. Und so fühlt man sich hier auch. Heute steht nur ein kleiner Test an für die morgige Tagestour, die uns weit hinauf ins Gebirge bringen soll. Wir fahren die alte Ponalestraße hinauf bis nach Pregasina. Die Beine sind gut, das Panorama beflügelt. Ein großartiges Gefühl, wieder hier zu sein. In Pregasina Trinken wir jeder einen halben Liter Cola, für Pia gibt es Eis, checken dann noch den Einstieg für die morgige Tour und lassen uns genüsslich die alte Ponalestraße wieder hinabrollen bis nach Riva. Auch die letzten Meter,
vorbei am Monte Brione bis nach Torbole schaffen wir noch bis zu ... na? |
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