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Logbuch (Def.):
Schiffs- oder Mountainbiketagebuch, in dem z. B. Reiseziele,
navigatorische Erkenntnisse und besondere Vorkommnisse während einer Fahrt
eingetragen und festgehalten werden. Auf kleinen Mountainbikes oder
Schiffen ist das Logbuch keine gesetzliche Pflicht, ein gut geführtes
Logbuch wird aber bei den Behörden akzeptiert. Auf größeren Reisegefährten
gibt es für jeden Bereich ein Logbuch, wobei man es hier als Journal
bezeichnet. Für jeden Bereich, sei es für die Maschine oder das Zubehör,
gibt es ein eigenes Journal, wo alle Einzelheiten einer Reise
eingetragen werden, wie z. B. Wartung oder Ausfall einer Maschine oder
besondere Funksprüche ...
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Inzwischen
ist einige Zeit vergangen.
Inzwischen ist der Schnee im Dreisamtal endlich geschmolzen. Inzwischen
erleben wir in diesem Jahr unseren zweiten Frühling. Inzwischen haben wir
unseren letzten Nightride im Dunkeln begonnen. Inzwischen ist Andi im
Auftrag von Opa Ebsi zu uns gestoßen. Inzwischen wissen wir, dass wir auch
im Sommer mittwochs gemeinsam mit dem MTB fahren. Und inzwischen habe ich
mal ein kleines Filmchen gemacht: 2½ Minuten.
Es sind 7 MB geworden, damit man die Bilder in Fullscreen anschauen kann.
<Rechtsklick>, <speichere
Ziel unter> und sieh selbst! |
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Mallorca
- Trainingslager - Tag 6
62 km - 526 hm
Club Pollentia (Alcúdia) - Alcúdia - Cap Gros - Alcanada - sa Bassa Blanca
- Port de Pollenca - Cala de Sant
Vicenc
- Port de Pollenca
(mehr Bilder gibt`s hier) |
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Mallorca
- Trainingslager - Tag 5
118 km - 2025 hm
Club Pollentia (Alcúdia) - Pollenca - Campanet - Caimari - Coll de Sa
Batalla - sa Calobra
(Krawattenknoten) - Coll de Sa Batalla - Mortitxet - Pollenca - Port de
Pollenca |
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Mallorca
- Trainingslager - Tag 4
148 km - 1176 hm
Club Pollentia (Alcúdia) - sa Pobla - Llubi - Sineu - Pina - Algaida -
Puig de Randa
- Montuiri - Sant Joan - Petra - Alcúdia |
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Mallorca
- Trainingslager - Tag 3
131 km - 825 hm
Club Pollentia (Alcúdia) - Artà -
Cala Rajada
- Manacor - Petra - Santa Margalida |
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Mallorca
- Trainingslager - Tag 2
112 km - 1725 hm
Club Pollentia (Alcúdia) - Cap de Formentor - Pollenca - Mortitxet -
Coll de Sa Batalla
("Tankstelle") - Caimari - Binibona - Campanet - Pollenca |
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Mallorca
- Trainingslager - Tag 1
123 km - 1115 hm
Club Pollentia
(Alcúdia) - Pollenca - Campanet - Selva - Inca - Lloseta - Santa Maria
- Bunyola -
Orient
-Inca - sa Pobla - Alcúdia - Club Pollentia |
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Fernweh
Bei Tauwetter und Regen fahren die letzten Unerbittlichen (Manu, Tobbi,
Pascal, Thomas) auf dem mittwöchentlichen Nightride eine Flachetappe
durchs Dreisamtal. Der Schneematsch macht ein Durchkommen auf ungeräumten
Wegen unmöglich. Wir fahren eine schöne Grundlageneinheit mit allerlei
Fachsimpelei.
Und da für das Wochenende schon wieder das nächste Schneetief vorhergesagt
wird, verdrücken wir uns jetzt erst mal ins südliche Trainingslager ... |
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0:7
Wir fahren die gestern vorbereitete Tour, die uns auf weiten Teilen durch
die bewaldeten Hügel rund um das Dreisam-Stadion führt. Immer wieder
dringt das Raunen der 25.000 Zuschauer bis tief in die Wälder hinein. Der
SC Freiburg erleidet gegen Bayern eine leider nicht ganz unerwartete und
vernichtende Niederlage. Oje! Die vielen treuen SC-Fans, die regelmäßig
mit ihren rot-weißen Schals und Mützen auf dem Fahrrad zum Stadion
pilgern, können einem wirklich leid tun. Mountainbiker wissen aber aus
eigener Erfahrung: Wenn man ganz unten im Tal steckt, geht es anschließend
bestimmt wieder bergauf. |
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Frühlingsbeginn
(meteorologisch*)
Mit Manu im Schnee eine Tour für den morgigen Nightride gesucht. Beste
Verhältnisse, guter Grip, nur wenige Eisstellen, alle wichtigen Trails
ausreichend plattgelaufen bzw. -gefahren. Und irgendwie waren die -8 °C
auf die Dauer gar nicht so unerträglich, wie wir zunächst vermutet haben.
Wir haben so viel Spaß, dass wir unsere Lampen anknipsen und nach Einbruch
der Dunkelheit gleich noch eine kleine Runde dranhängen.
*Während der meteorologische Frühling der Nordhalbkugel den Monaten März -
Mai zugeordnet ist, beschreibt der astronomische Frühling die
Tagundnachtgleiche (Äquinoktium), den 21. März. Letztere Datierung scheint
in diesem Jahr die wohl angebrachtere zu sein. |
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LRT (Leidens- und
Rekonvaleszenten-Tour) Nur Absagen: krank, muss
arbeiten, zu kalt, zu weiß, keine Zeit, muss Kinder aufpassen, u.s.w. Am
schlimmsten hat es Harald erwischt, der sich mit einem Buch hinter der
Heizung versteckt und träumt (klick auf Harald) .
Immerhin werden es dann noch 4 Leute. Nach dem ersten Anstieg
verabschiedet sich Manu, die den Grad ihrer Genesung wohl überschätzt hat.
Wir 3 schaffen es bis zum Hirschsprung und auf halbe Höhe des
Hinterwaldkopfes. Der geplante Rückweg ist jedoch nicht geräumt und 50 cm
Schnee zwingen uns zu einer Kehrtwendung. |
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RRrRrrRrr
Nachdem ich den ganzen schönen freien Tag
im Keller herumgeschraubt habe, zieht es mich hinaus in den Wald zu einer
kleinen Testfahrt. Zu meinem Erstaunen lässt es sich heute bestens auf dem
Schnee fahren. Er ist griffig und ich rutsche kaum. Unterwegs zeigt sich
kein einziger Mountainbiker. Das gab`s auch noch nie. Dafür treffe ich
aber auf insgesamt ca. 80 Nordic Walker, deren Durchschnittsalter
mindestens das 1½fache
meines Alters betragen dürfte. Klasse! Rüstige Rentner rasen mit Ruten
rastlos rutschige Rampen rauf und runter.
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Und was
transportierst du so in deinem Fahrradkorb?
Es hört nicht auf zu schneien.
Zwar steht Mountainbiken Pars pro toto für
Geländegängigkeit, aber bei tiefem Schnee
kann man kaum noch fahren - falls man überhaupt auf seinen Sattel kommt
(vgl. Foto). Und wenn auf der Straße
unter
dem plattgefahrenen Schnee noch Eis lauert, dann schmerzt das Knie auf die
Dauer allzu sehr. Daher kehren wir am Mittwochabend ohne Tour direkt in
die Feierling-Brauerei
ein, während es draußen weiter schneit.
(Treffpunkt s.o., Treffzeit 20:30 Uhr) |
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Haitäch®-Materialien
Es sollte eine einfache
Flachetappe werden. Die Sonne lacht und es liegt ordentlich viel Schnee.
Wir können deshalb nur auf geräumten Straßen fahren, oder auf Pfaden im tiefen
Wald, welcher nicht allen Schnee bis zum Boden hinabrieseln lässt - deswegen ist er ja
weiß, der Wald :-)
Manus neuer Sattel (Selle Italia® SLK gel flow) trifft auf
spontane Begeisterung und sieht auch noch gut aus. Kleine Sattelkorrektur
nach hinten, Schraube wieder anziehen und ... KNACK! - Gewinde aus
der Kontermutter der Sattelstütze (RockShox®) herausgebrochen!
Tja, so schnell kann sich erwartungsvolle Tourbegeisterung verflüchtigen.
Mit Kabelbindern notdürftig geflickt und größtenteils im Wiegetritt müssen
wir einen unbequemen Heimweg antreten. Tobbi und Artur versuchen sich
meine wirre Wegbeschreibung zu merken und setzen die geplante Tour fort.
Ich fahre hinter Manu her, zurück, auf meinem 10 Jahre alten
Winter-Mountainbike, original und voll funktionstüchtig. Früher, als ich
im Vergleich zum heutigen Material noch 1/10 des Geldes für mein Hobby
ausgegeben habe, hatten wir solche Materialschäden jedenfalls nicht.
Seltsam, oder? |
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0,75 mm
Felgendicke - reicht das ?
Felgenbremsen sind leicht und
unkompliziert. Doch sie führen zu Abrieb. Und irgendwann ist die Felge
dann durchgebremst. Am besten man wechselt die Felge, bevor man bei
blockiertem Rad über den Lenker fliegt. Doch wann? Experten raten, man
solle bei 0,9 - 1,1 mm Wanddicke ein neues Rad einbauen. Mit Hilfe von Flutis Spezialinstrument aus dem Dentallabor bestimmen wir die aktuelle
Dicke der Felge: Hinten (geplatzt) 0,75 mm, vorne (nicht geplatzt) 0,5 mm.
Oh, oh! Da ist wohl ein komplett neuer Laufradsatz fällig ... doch an
Sicherheit wird nicht gespart. |
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Auf eisigen
Pfaden
Die Erkundungstour am Nachmittag
führt mich zu einem gefährlichen Naturphänomen: Ganz offensichtlich kam es
in kalten Nächten kürzlich zu partiellen Gravitationsanomalien, so dass
Wasser nicht den Hang hinab fließt, wie es sich gehört, sondern
zentimeterdick auf steilen Wegen verharrt, um in der nächtlichen Kälte zu
gefrieren. Wie sollen wir Mountainbiker da ohne Sturz hinunterkommen?
Daher fiel die Nachtfahrt heute etwas beschaulicher aus als sonst. Neu
dabei war Pascal. Und später haben wir noch Phil im Wald aufgelesen, der
sich uns angeschlossen hat. |
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1x Frankreich
und 3x Kaiserstuhl mit dem Rennrad
mit Mirko, Manu, Tom, Frank
TZ 6h 12min/FZ 5h 03min/79km(M&M)110km(F&T)/3163kcal/Vmax
78,6km/h
Im Gegensatz zu den schneereichen
Bergregionen des Schwarzwaldes mutet zur gleichen Zeit die Oberrheinische Tiefebene richtig
vorfrühlingshaft an. Wir rollen südlich des Kaiserstuhls in Richtung
Frankreich. Hinter Breisach überqueren wir die Grenze, den Rhein, und
fahren noch in die gewaltige französische Barock-Festung Neuf-Brisach.
Ludwig XIV. gab dieses uneinnehmbare Bauwerk bei Sébastian Vauban ("Richtig,
Frank!") in Auftrag, als Ersatz für den Verlust Breisachs. Im Zentrum
der 2200 Einwohner zählenden Stadt liegt der ehemalige Exerzierplatz. Hier
nehmen wir in der Sonne einen Kaffee und etwas Gebäck. Kalorien, die
wir noch Brauchen werden. Nach der Kaiserstuhlüberquerung begeben sich
Manu und Mirko auf den Heimweg. Frank und ich fahren noch einmal über den
Kaiserstuhl zurück, um ab Achkarren einen neuen Weg auszuprobieren. Dieser
führt uns ein drittes Mal über den Kaiserstuhl. Das reicht dann
aber auch. Nach über 6 Stunden kehren wir heim. Laut Berechnung des
Polar-Herzfrequenzmessers hat die Tour knapp 3200 Kilokalorien gekostet ... und
heute Abend machen wir erst `mal eine Tüte Chips auf! |
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Die Erstürmung
des Wasserschlössles
Das Wasserschlössle birgt des Bikers kostbarsten
Schatz: Wasser. Mountainbiken ist ein richtiger Sport. Mit "mal eben so",
zu vielen Kilos oder Zigaretten geht da nicht viel. Die Muskulatur arbeitet beständig und
treibt die Betriebstemperatur hoch. Zur Kühlung wird geschwitzt. Daher
müssen wir auch alle 15-20 min Kühlmittel nachfüllen. Am besten 700 ml pro
Stunde (= 1 Trinkflasche). Das muss man üben. Anfänger trinken oft zu
spät. Die Folgen sind fatal. Mediziner kennen das aus dem OP. Wo Volumen
(Flüssigkeit, Blut) im Gefäßsystem fehlt, da funktioniert ein suffizienter
Kreislauf nicht mehr. Und dann bei Flüssigkeitsmangel auch noch den Berg
hochfahren? Also trinken wir lieber regelmäßig!
Alte Literaturstellen (übersetzt aus dem Mountainbikerlatein, einer
Abwandlung des Jägerlateins; Quelle: "de bello agitatorum vehiculorum
montium") belegen, dass in früheren Jahren das
Freiburger Wasserschlössle schon einmal von Reisenden erstürmt worden ist,
um sich das kühle Nass zu Eigen zu machen.
Mit erhobener Faust haben sie damals die Zinnen in Ihre Gewalt gebracht.
bikeXtra.de
hat bei seine Recherchen vor Ort ein dokumentarisches Foto
ausfindig gemacht. |
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Nachtbiken mit Frank,
Holger und Thomas
Das erste Stückchen Sternwald ist noch fahrbar,
obwohl auch hier immer wieder vereiste Stellen blitzschnelle Reaktionen abverlangen.
Wir klettern mit unseren Bikes immer höher. Hinter St. Barbara dann macht
uns der Schnee sehr zu schaffen. Bevor wir uns deshalb wieder ins Tal
rollen lassen, dokumentieren wir die beschwerlichen Verhältnisse mit einem
Erinnerungsfoto.
Der zweite Teil unserer Tour besteht anschließend
aus einer Schleife durchs Dreisamtal: Kappel > Kirchzarten > Zarten >
Freiburg. |
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Über
Authentizität im digitalen Zeitalter
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1)
5 Versuche mit Selbstauslöser (in Begleitung unzumutbar)
2) bestes Bild auswählen und Pixel reduzieren
3) Ausschnitt entnehmen
4) Anwendung eines Filters (radialer strahlenförmiger
Weichzeichner)
5) experimentieren, was sonst noch so geht (kann sehr sehr
lange dauern)
6) Hintergrund einfärben
7) Rahmen legen
8) Sonne hineinbasteln -
fertig |
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Winterlandschaft Mountainbiken im Schnee ist etwas
Besonderes.
Es macht besonders viel Spaß,
fordert besonders viel Konzentration und technische Fähigkeiten, ist
besonders kalt, und ein Sturz auf Eis tut auch noch besonders weh. Trotz
Schmerzen haben wir eine Menge Spaß. Fluti entpuppt sich als engagierter
Fotograf. Daher erscheine ich ungewöhnlich häufig auf dem
Motiv. Wir scheuen keine Kälte und keine Schnee-un-tiefen, um das Optimale
aus dieser fotogenen Winterlandschaft herauszuholen. Das Fahren
selbst geht auf plattgewanderten Forstwegen gut. Etwas abseits wird es
dann schon schwieriger. Immer wieder gräbt sich das Vorderrad schräg in
den tiefen Schnee und wir müssen blitzschnell reagieren. Ein gutes
Training. Weiter oben fährt es sich nur dort gut, wo Autos über die
Waldwege gefahren sind. Moment mal! Autos im Wald? Was haben die da
zu suchen? OK, dieses eine Mal haben wir nichts dagegen. Denn nur dort, wo
sie den Schnee plattgefahren haben, kommen wir überhaupt noch vorwärts.
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Nachtbiken im Schnee
Dicke Hand- und Fußschuhe, 4
Lagen Kleidung, Kopftuch unter dem Helm, nur 2 bar Reifendruck für guten
Grip, und ab geht es bei -8 °C in den tief verschneiten, nächtlichen
Schwarzwald.
Die kleinere 5W-Leuchte reicht bei der Reflektion des Schnees aus
, um den Weg
weit nach vorne zu erhellen. Die Reifen arbeiten sich selbst durch tiefen
eisigen Pulverschnee gut voran. Hinter St. Ottilien schlagen wir einen
ersten Singletrail ein. Wir sehen, was man eigentlich nur träumt. |
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Tumult
am Streckereck
Wir pausieren am Streckereck,
genießen die Aussicht und kramen unsere belegten Brötchen hervor. Gerade
noch schnell können wir das Proviant herunterwürgen, bevor plötzlich eine
wilde Horde Mountainbiker angestürmt kommt. Valentin, Christoph und noch
so 10-12 andere Biker(innen). Wir lernen Eva kennen, von der wir schon so
einiges gehört haben. Die Bande mampft uns 3 Energieriegel weg und
verschwindet bald wieder im Wald. Wir bummeln nach 2 Stunden wieder heim. |
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Training mit dem
Rennrad: Grundlagenausdauer 1 (G1)
Das Basistraining, Fundament für
alle Leistungen. Ziel: Ökonomisierung des Stoffwechsels, Verbesserung der
Nutzung körpereigener Fette zur Energiegewinnung, Schaffung einer
Grundlage für intensivere Trainingsformen. Pulsbereich: 60-70% vom
Maximalpuls (man kann sich locker unterhalten). Trittfrequenz: 80-100
U/min. Lactat: nicht über 2 mmol/l (keine Übersäuerung).
(© aus C. Listmann:
Mountainbike-Marathon, Delius Klasing Verlag)
3-4 Stunden - mühselig wie Vokabeln
lernen. Macht in der Gruppe aber Spaß und bringt viel für die restliche
Saison - wie früher das Vokabeln lernen. |
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Vom Wetter verwöhnt -
Teil II / mit M, M*, A, F und
L (heute besser anonym)
M fast 1 Stunde zu spät.
M* mit Platten schon vor der Abfahrt. A verliert
Kontaktlinse. M mit Wadenkrämpfen. L hat Kettenriss, anschl.
Sturz in den Matsch. Rappenecker Hütte geschlossen! F blieb einzig
unbescholten.
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Rennrad: FR >
Buchenbach > St. Märgen > St. Peter > Kandel > Waldkirch
79km/1350hm/4h03min/mit
dabei: Andi, Manu, Fluti, Ralf, Lahmi, Artur
Noch rechtzeitig reißen wir
das Ruder herum und steuern statt des nebelverhangenen Kaiserstuhls in die
entgegengesetzte Richtung ... und erleben eine phantastische Rennradtour durch den
Hochschwarzwald. Sieh selbst:
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Mittagstour zum
Kybfelsen
Frank hat nur 2 Termine und
baut sich einfach einen dritten dazwischen: einen Mountainbiketermin in
der Mittagspause. Sehr flott geht es hoch zum Kybfelsen. Frank quasselt
fröhlich und gibt Gas. Ich entpuppe mich als unerwartet guter Zuhörer, da
mir gänzlich die Puste ausgeht. Auf meine Pulsuhr traue ich mich bald
gar nicht mehr zu schauen - beängstigende Werte sind da zu lesen. Dann
nimmt Frank the Bike auch noch ein paar steile
Fels-Schotter-180°-Kurven, die ich noch nie jemanden habe fahren sehen.
Frank verschwindet zu seinem nächsten Termin und ich übe noch ein bisschen weiter
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Die Lücke im
Raum-Zeit-Kontinuum
Nightride/26,5km/"1h 46min"/mit
dabei: Frank, Holger, Karsten, Andi, Manu, Fluti, Lahmi
Vom südlichen Dreisamtal
rollen wir hoch in den Kybfelsenwald, wo uns nach knapp einer Stunde
plötzlich dichtester Nebel umgibt. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, das
es kein normaler Nebel ist, sondern ein Bruch in den Dimensionen. Als wir
wieder auftauchen, regnet es stark, es ist deutlich kälter, der
Bergrücken, dem wir folgen, ist nicht mehr zur Rechten, sondern zur
Linken, der Nebel ist fort. Alle sind verwirrt. Einige von uns bremsen,
Holger schießt an mir vorbei. Was sind das für Lichter? Wo sind wir? Hier
lang? Nee, da lang! Allgemeine Verwirrung! Vermutlich hat die Verschiebung
im Raum-Zeit-Kontinuum auch zu einem zeitlichen Rücksprung geführt. Nur so
lässt es sich erklären, dass wir nach stundenlanger Irrfahrt doch noch
halbwegs pünktlich heimkehren. Denn irgendwie gelangen wir schließlich
über seltsamste Um- und Irrwege zurück ins Tal. Du wunderst Dich, lieber
Leser? Wir nicht minder! Es ist unglaublich, was man alles erlebt, wenn man ein Nightrider ist.
(Ich muss demnächst unbedingt noch mal Einsteins Relativitäts-
und Hawkins
Quantentheorie nachlesen, um das Ganze besser zu verstehen.) |
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Schwarzwaldindianer
Manchmal, wenn es ganz still
ist im Wald, bei Sonnenuntergang, dann kann man sie gelegentlich noch im
tiefen Schwarzwald antreffen: die Schwarzwaldindianer. Ich hatte das Glück
einen solchen vor die Linse zu bekommen. Wir fuhren ein Stück gemeinsam
und er zeigte mir ein paar tolle Trails. Sie verbessern die
Nightbikingrunde via Sternwald-Littenweiler-Valentinswald. So kenne ich
nun einen Singletrail, der das fast unfahrbahre Steilstück bei St. Barbara
umgeht. Und hinter St. Valentin verriet er mir einen geheimen Endlostrail
ins Tal ... guter Stoff für die morgige Zusammenkunft der Halogengemeinde. |
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Mit dem Rennrad durch
den Kaiserstuhl
Zwischen 2 Kaltfronten lugt
schon mal kurz der Frühling hindurch. Diese Überraschung wird uns von
Kachelmann und Co. rechtzeitig verraten. So sind die Rennräder früh am
Morgen startklar. Wir nehmen Kurs West-Nordwest in Richtung der
schneebedeckten Vogesengipfel. Vor dieser Kulisse macht sich der
Breisacher Stephansmünster besonders gut. Wir lassen ihn aber links liegen
und umrunden den südlichen Kaiserstuhl bis Achkarren, um dann diese
vulkanischen Hügel zu überqueren. Entlang der glitzernden Dreisam gelangen
wir wieder zurück nach Freiburg. |
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Hexenweg-le
Im Waldstück hinter dem
SWR3-Gebäude verläuft das Hexenwegle hinauf auf den Schlossberg. Wir haben
uns über die Namensgebung natürlich nicht viele Gedanken gemacht. Doch
tatsächlich gibt es dort kleine Hexen. Sie setzen sich aus purer
Gemeinheit auf Bäume und machen sich dann ganz schwer*.
Was dann passiert ist wohl klar: Die Bäume biegen sich zur Seite und
wir müssen schnell den Kopf einziehen, damit wir keine Beule kriegen. Ist
noch mal gut gegangen. Ansonsten waren die Hexen ganz harmlos.
(*Anm.: Eine Übung, die Hexenlehrlinge meines Wissens nach bereits im
ersten Jahr erlernen.) |
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Nightride
erst:
Der Gott des Nachtbikens scheint uns nicht wohlgesonnen zu sein: Regen,
viele Absagen, ...
dann:
Die Rückkehr des legendären Valentin, nächtliche Begegnung mit einem
Neuseeland-Reisenden bzw. Harald verschwindet für 6 Wochen, und Angriff der
Killermaus ... |

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Neujahrstour
Upps, das Jahr ist schon 12 Stunden alt und noch
keine Tour! Also rauf auf`s Bike und erst mal zum Kanonenplatz. Er wird
seinem Namen auch heute noch gerecht. Alles voller Scherben und
Knallkörpermüll. Es sieht aus wie nach einer Katastrophe - für die wir
doch eigentlich Spenden wollten. Naja, man kann auch Böller kaufen und
trotzdem spenden (tagesschau.de
>>> Spendenkonten für die südasiatischen Flutopfer). Wir fahren unsere
Rosskopfrunde. Manu wippt fröhlich auf der neuen gefederten Sattelstütze
durch`s Gelände bis oberhalb 550 Höhenmetern so viel Schnee liegt, dass
das Fahren stellenweise unmöglich ist.
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