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8. Black Forest Ultra
Bike Marathon, Kirchzarten
Und Start !!!!! Endlich! Es läuft locker, die Beine sind gut. Die ersten
Marathonisti fallen schon zurück. Erster Anstieg Hinterwaldkopf. Steil! Es
läuft weiter gut. Sollten sich die Wochen der Vorbereitung so sehr
auszahlen? Anstieg bei Kilometer 10, alles passt. Die erste kleine
Abfahrt. Einer überholt. Dann der Ruf eines dritten: "Platz! Komme von
links!" Er schießt vorbei, rempelt! Manus Lenker wird touchiert. Der
Sturz, Überschlag, Klickies lösen aus, Aufschlag, Schmerz. Das Bike
schießt die Böschung hinab. Das Aus! Prellungen an beiden Armen,
Schulterzerrung,
Schürfwunden beide Knie, großes Hämatom linke Hüfte bis Rücken. Vorderrad
Totalschaden. Abbruch bei km 11. Und der ehrgeizige Übeltäter weiß
vermutlich nicht einmal, was er angerichtet hat. Ist es das wert?
Obwohl es für mich (Ankunft nach der Ultra-Distanz im gesunden Mittelfeld)
sehr gut gelaufen ist, bleibt uns dieser Marathon in Erinnerung als jener,
bei dem mehr Tränen als Schweiß flossen. |
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Warm Up im
Windschatten von Weltmeistern
Als Auftaktveranstaltung zum Marathonwochenende in Kirchzarten fahren ein
paar Hundert Radsportfans aller Kategorien eine lockere Runde durch
Freiburg. Knapp 30 km folgen wir Stars wie Hanka Kupfernagel, Udo Bölts
und Mike Kluge durch die abgesperrten Straßen. Bei Einbruch der Dämmerung
erreichen die munteren Radler dann den Freiburger Münsterplatz zu einem
gemütlichen Hock mit Bühne, Bier und Bretzeln. Professionell kommentiert
wird das Ereignis live von der "Stimme des Radsports": Karsten
Migels (eurosport) |
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Jeden Mittwoch 19:30
am Schwabentor
Kurz vor dem Marathon in Kirchzarten wird unsere "kleine Abendrunde" immer
heftiger: 35 km und 1000 hm bis zur Rappenecker Hütte. Belohnt werden die
fitten Mitstreiter mit grandiosem Talblick, prächtigem Sonnenuntergang,
eingefrorenen Zehen, und einer rasanten Welt-Cup-Downhill-Abfahrt bei
Nacht nach Oberried. Eine wirklich sportliche Veranstaltung, die
inzwischen bekannter ist, als wir wussten. Zurück am Schwabentor von
hinten: "Ey, seid ihr etwa die Nachtbiker aus dem IBC-Forum ?
... Cool !" |
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Radlerhock
in Unteribental
Die Mountainbiker um Alfred Schlegel laden im Rahmen ihres Sportfestes zu
geführter Tour. Die Resonanz ist riesig, knapp 70 fitte MountainbikerInnen
folgen dem Ruf. Die kleine und große Runde werden jeweils nach den ersten
Kilometern in 2 homogene Gruppen aufgeteilt. Die Führung ist routiniert
und tadellos: ein ortskundiger Biker führt die Gruppe, ein weiterer passt
am Schluss auf, damit niemand verloren geht, vor kniffligen Passagen wird
gewarnt.
Zunächst geht es steil bergauf nach St. Märgen. Dann erst zum,
anschließend um und letztlich über den Kandelberg. Dort
erwartet uns schon die 2. Versorgungsstation mit allerlei Getränken.
Zurück fahren wir über St. Peter und den technisch anspruchsvollen Trail
hinab vom Lindenberg.
Nach 62 km, 1800 hm und 3h 55 min sind wir mit einem knackigen
Durchschnittstempo von 16 km/h wieder zurück im Sporthaus am
Gummenwald-Sportplatz. Dort erwarten uns schon die Biker der kleinen Runde
und allerlei Sportler, Freunde, Bekannte und Interessierte. Es gibt
Kaffee, Kaltgetränke, Kuchen, Salat, Pommes, Gegrilltes, ... alles was das
Herz begehrt.
Ein großes Dankeschön an die Macher
dieser gelungenen Veranstaltung ! |
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Im Frühtau zu Berge
... wir zieh`n auf den Schauinsland, fallera! |
1. Im Frühtau zu Berge wir radl´n, fallera,
es grünen die Wälder, die Höhn, fallera.
Wir biken ohne Sorgen
keuchen in den Morgen
noch ehe im Tale die Hähne kräh´n. |
2. Ihr alten und hochweisen Leut, fallera,
ihr denkt wohl wir sind nicht gescheit, fallera,
Wer wollte aber singen,
wenn wir schon Grillen fingen
in dieser herrlichen Frühlingszeit? |
3. Werft ab alle Sorgen und Qual, fallera,
und kurbelt mit uns durch das Tal, fallera,
Wir sind hinausgegangen,
den Sonnenschein zu fangen:
Kommt mit und versucht es auch selbst einmal ! |
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Rp.: 1 x/tägl.
Rosskopf Wenn man eigentlich nix
machen will, fährt man doch wenigstens kurz auf den Rosskopf. Unterwegs
treffen wir nach langer Zeit Abdullah wieder (hier
ein altes Bild). Etwas verspätet, aber um so eifriger bereitet er den
Black-Forest-Marathon vor ... und weiß viele lustige Geschichten zu
erzählen ... so z.B. von dem Besitzer eines Fahrradgeschäfts, den er
gestern mit Platten, ohne Ersatzschlauch und ohne Luftpumpe antraf,
während dieser seinen Reifen mit Tannengrün befüllte, um ihn behelfsweise
wieder fahrbar zu machen. Abdullah half aus und erhielt heute 2 Schläuche
zurück. Und zu 90% ist er auch morgen mit von der Partie. |
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Zeus` Rache
Mit lange nicht mehr da gewesener Starbesetzung starten wir unsere
Sonntagstour: Tobi, Tobbi, Stefan, Mirko, Harald, Artur, Manu, Lahmi.
Einer jedoch hat noch bei der Anfahrt - wohl nicht unerheblich - eine
Prozession gestört. Und so grollt und blitzt es nach dem Kandelhöhenweg
derart, dass wir unsere Tour abbrechen müssen. Zurück im Ganter-Biergarten
scheint Zeus besänftigt und gönnt uns wieder Sonne zu unseren
Erfrischungsgetränken. |
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Martini-Alarm
Familie Martini (nmbiking.de)
aus dem Saarland erscheint zu einem Blitzbesuch im Schwarzwald. Der
Schauinsland muss es schon sein. Bei herrlichem und heißen Wetter fahren
wir frühmorgens ein paar Trails, dann übers Rappeneck, später die Abfahrt
nach Oberried. |
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Titisee
Manu bestimmt die Tour. Das hat
Vorteile. Denn dann ist die Schuldfrage, wenn etwas nicht wie geplant
abläuft, und das ist eigentlich immer so, bereits geklärt. Wir
bezwingen so manchen Berg
bis
wir in großem Bogen endlich am Titisee ankommen und unsere mitgebrachten Sandwichs verzehren. Unser
Taschengeld müssen wir für
Sonnencreme ausgeben, da ja niemand damit rechnen konnte, dass man bei
blauem Himmel und 30 °C Sonnenbrand bekommt. Doch es ist zu spät. Die Sonnenstrahlen haben schon zu lange
durch die Lüftungsschlitze meines Sturzhelms auf die Glatze gebrannt und
bereits Klingonen-Streifen hinterlassen - Jaja, liebe Kinder, so entstehen die!
Das brave Anstellen am Thoma-Lift in Hinterzarten hat leider nichts
genützt, wir mussten auch diesen Berg letztlich mit eigener Kraft
erklimmen.
(Ach ja, und danke liebe Brummer fürs ständige durchs Bild fliegen!) |
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Über den Soll- und
Ist-Zustand des Wetters/80km/1530hm/4h44min
Wettervorhersage:
bedeckt und Regen den ganzen Tag. Oh nein! Das hatten wir doch gerade
erst. Jedoch, wohl dem, der nicht immer in den PC glotzt, sondern auch mal
aus dem Fenster!
Wir
sehen: Sonne, Sonne, Sonne. Aus dem Fenster geschaut haben Tobbi, Manu und
Lahmi. Also rauf auf´s Rad und erst mal den Hinterwaldkopf hochstrampeln.
Alle sind zufrieden: Lahmi 48 min, Tobbi 49 min, Manu 60 min. Pause machen
wir am Feldsee (bikeXtra-Feldsee-Infos
<klick hier>). 2 Minuten nachdem wir
weitergefahren sind fragt Tobbi, wann wir in einer Hütte mal Rast machen
und etwas essen? (Toooooobbbiiiiii !) Wir testen erfolgreich eine neue
Schleife zum Rinken und nehmen uns vor, künftig öfters neue Pfade zu
wagen.
Über die Kirchzarten-Marathonabfahrt rasen wir ins Zastlertal, um sofort
wieder 600 Höhenmeter hoch zum Stollenbach zu kurbeln. Dabei erwischt uns
doch noch ein Schauer. Oben, wo wir vor ein paar Wochen noch im Tiefschnee
hinabgewedelt sind, lassen wir nun unsere Bikes mit lockeren Zügeln
rollen. Sie führen uns in den urgemütlichen
Stollenbacher
Hof. Dort gibt es allerlei Köstlichkeiten, z.B. Brägele
(Bratkartoffeln). Auf unsere Frage nach der Gewürzmischung kommt die
Chefin des Hauses, die zugleich die Köchin ist, herbeigeeilt und gibt uns
freundlich einige Kochtipps. Uns gefällt die Hütte. Wir nehmen uns vor,
demnächst eine größere Tour mit Übernachtung hierher zu unternehmen. Am
Ausgang lesen wir noch, ...
< Warum der
Hüttenwirt jedes
Wetter liebt >
Ein Wanderer: "Wie wird das
Wetter heute?"
Der Hüttenwirt: "So, wie ich es gerne habe."
"Woher weißt Du, dass das Wetter so sein wird, wie Du es liebst?"
"Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Freund,
dass ich nicht immer das bekommen kann,
was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt,
immer das zu mögen, was ich bekomme.
Deshalb bin ich ganz sicher:
Das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag."
Was immer geschieht, an uns
liegt es, Glück oder Unglück darin zu sehen. |
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Dubioses aus dem
Schwarzwald: intubierte Baumstämme
Weil es so schön war, wiederholen wir die letzte
Mittwochstour. Mit dabei ist ein neuer Tilman - kein
Tilmann, sondern nur
ein "n".
Tilman fährt mit seinem neuen Cube Reaction sehr sportlich. Wir
fahren 2h, 25km, 100% Trail.
Valentins-Trail
> halb hoch zum Kybfelsen > Krieg-der-Sterne-Trail > Klingglöckchen-Trail
> Sternwaldtrail. (Der Abschluss via Hexenwegle-Trail > Katharinenbrunnen-Trail
wird allgemein verweigert)
Nach einer kleinen Radreinigungs-Aktion landen wir direkt im Ganter-Biergarten. |
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Alpencross-Test im
Schwarzwald - Tag 2
Nachdem wir die Triberger Wasserfälle nochmals bei Tageslicht besichtigt
und dabei entzückt die handzahmen Eichhörnchen gefüttert haben, befolgen
wir einen Tipp unseres Hoteliers Pfaff:
Das
Touristenbüro Triberg hat geöffnet und wir kaufen dort die beste
Mountainbike-Karte, die wir für den Schwarzwald bislang gesehen haben.
Speziell der
Großraum um Triberg rüstet hier für Mountainbiker vom Feinsten auf:
Wegbeschilderungen mit Schwierigkeits-Einstufungen, Höhenprofile,
GPS-Daten, ... KLASSE! Nun finden wir mit wenig Suchen die attraktiven
Trails und Forstwege über Schönwald, Brend, Gütenbach und Neukirch.
Ich möchte an dieser Stelle besonders auf das Foto unten links hinweisen,
auf dem ich mich zufällig durch ein Meer von Löwenzahnblüten ins Tal
stürze. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass man beim Radeln auch mal
schwitzt. Schweiß ist salzig und leitet den Strom ganz gut. Das ist nun
der Grund, warum man sich von Bullen-Stromzäunen besser fern hält. Hört
auf mich! Man vergisst`s nicht so schnell!
Auf dem Weg ins Hexenloch regnet es sich dann so richtig ein. Es schüttet.
Pause im
Felsenstüble. Wieder entpuppt sich der
Gastwirt als Radsport-Fan. Endspurt für die Härtesten: Es gießt nun
ununterbrochen in Strömen. Man kann kaum noch geradeaus sehen. Aus dem
Hexenloch hoch nach Neuhäusle, weiter nach St. Märgen. Auf der Hauptstraße
nach St. Peter fahre ich hinter Manu. Ihr Hinterrad wirft mir so viel
Wasser ins Gesicht, dass ich mich plötzlich an meine Kindheit erinnert
fühle, als wir uns noch gegenseitig den Gartenschlauch ins Gesicht
hielten. Krönender Abschluss ist die Kandelhöhen-Pfütze: 14 km nonstop
Schlammwasserrutschen über den Bergkamm nach Freiburg. Unterkühlung!
- Ich denke, Mensch und Material haben den Alpen-Tauglichkeitstest
bestanden. |
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Alpencross-Test im
Schwarzwald - Tag 1
Im Sommer haben wir wieder etwas Großes vor. Als Test für unsere geplante
Alpenüberquerung mit dem Mountainbike soll diese zweitägige
Schwarzwald-Tour dienen. Und so packen wir wirklich alles in unsere
Rucksäcke, was wir -nein, nicht für 2 Tage sondern- für 3 Wochen
benötigen. Das Volumen sieht recht beeindrückend aus auf unserem
Rücken. Doch bringt es Manu nur auf 4,5 kg und ich auf 6,4 kg
einschließlich Rucksack. Als Chefmechaniker darf ich natürlich alle
Werkzeuge, Fotoausrüstung, Ladegeräte u.s.w. schleppen.
Früh am Morgen kurbeln wir bei etwas Sonne von Freiburg über Waldkirch
durchs Elztal bis Gutach. Sehr fein radelt es sich entlang der "Elz", die
derzeit richtig reißend ist. Weiter geht`s entlang der "Wilden Gutach" in
Richtung Wildgutach (aha!). Bei Altsimonswald schwenken wir links in die
Berge nach Haslach. Bald erwischt es uns dann zum ersten Mal und wir
dürfen unsere Alpenausrüstung mehr testen, als es uns lieb ist: Ein
Platzregen ergießt sich gnadenlos über uns. Aber Rucksack-Schutzhauben und
Regenjacken halten dicht. Pünktlich zum ersten wirklich schweißtreibenden
Anstieg hoch auf den Rohrhardsberg (1155 m) kommt wieder die Sonne heraus
und wärmt uns zusätzlich a weng. Oben angekommen umhüllen uns die Wolken,
nennen wir es Nebel - oder doch mehr Wolken, denn alsbald schütten sie
sich über uns aus. Zig Kreuzungen, oft ohne Beschilderung, und schon haben
wir die Orientierung verloren. Rätselhaft auch Ausschilderungen wie: <<
links zur Spechttanne 8,5 km - rechts zur Spechttanne 4,3 km >> (aha!).
Das ginge ja nur, wenn die Erde eine kleine Kugel wäre. Ist sie aber
nicht. Alle wissen, das sie eine 12.756 km große Scheibe ist! Also, so
kommen wir nicht weiter. Ich notiere für den Alpencross: Kompass nicht
vergessen! Bestimmt 1½ Stunden irren wir umher
- überflüssig zu sagen, dass bei diesem Wetter sonst niemand unterwegs
ist, den wir fragen könnten. Dann finden wir doch noch den Gipfel. Über
die Schwedenschanze weiter nach Schonach (hier: "Die erste größte
Kuckucksuhr der Welt") und dann Triberg (hier: "Die größte Kuckucksuhr der
Welt" - aha!).
Inzwischen scheint auch wieder die Sonne. Wir finden eine romantische
Bleibe im Hotel Pfaff.
Herr Pfaff ist ganz begeistert, wie schmutzig wir aussehen und berichtet
über seine früheren Zeiten als Enduro-Fahrer. Für unsere Bikes gibt es
einen eigenen Raum. Hierzu müssen wir unsere schmutzigen Mountainbikes
unten durch`s Trachtengeschäft manövrieren, nachdem Chef den Laden extra
für uns aufgeschlossen hat. Es ist leicht, sich im Schwarzwald wohl zu
fühlen!
Nach einem deftigen Abendessen erwartet uns noch ein Highlight: Wir
besuchen Deutschlands
höchste Wasserfälle des Nachts bei Flutlicht. |
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schon geimpft ?
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Trotz Regen
radeln wir uns für den morgigen
Alp-Equipment-Test warm. Andi hat im Wissen, dass man zum Nightride immer
mit Licht erscheinen muss, nun vorsichtshalber auch am Tage seine Lampe
samt Bleiakku belassen. Das trainiert besonders! Christian ist neu. Nach 8
Jahren zurückgekehrt sucht er den üblichen
RIG-Treffpunkt.
Der ist inzwischen am Wiehre-Bahnhof. Dafür gibt es aber uns. Wir nehmen
ihn gerne mit. "Ob wir immer samstags fahren?", "Wir verabreden
uns zwar fast jeden Samstag, aber immer ca. ½
Stunde früher oder später. So bleibt`s interessant."
(Harald war noch dabei und Manu mit Lahmi) |
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Trail`s open
Nach 7 Jahren Regen verziehen sich endlich die Wolken und wir Biker
haben wieder freie Fahrt. Am Hexenwegle treffe ich ein paar fitte
(nur solche fahren hier) Bikerinnen. Wir sprechen über eine geplante Frauen-MTB-Gruppe.
Dann
fahre ich auf verschlungenen Pfaden tief in den ergrünenden Schwarzwald
hinein. Frühlingsgenuss pur! Ich treffe kaum noch andere Naturfreunde.
Nebenbei Tour für Mittwoch vorbereitet. |
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Tuniberger
Spargelfahrt
Zum 25. Mal veranstaltet der Radclub Opfingen (RCO)
seine Frühjahrs-RTF. Wir, Harald, Artur, Mirco, Andreas und ich treffen
uns früh um 7:30 Uhr, um nach 13 km Anfahrt gegen 8 Uhr einzuchecken. 4 €
sind zu zahlen.
Wir haben eine Strecke von 112 km vor uns - los geht`s!
10 Augen folgen aufmerksam der Beschilderung und wundern sich nicht
wenig, als die ersten Forstwege mit dem Rennrad zu befahren sind. Nach 25
km sind wir schon im Ziel und müssen feststellen, dass wir wohl die kleine
Runde gefahren sind. Wir studieren die große Runde auf der Karte.
Los
geht`s - wir haben 112 km vor uns. Bald sehen alle 10 Augen die Abzweigung
zur langen Distanz. Waren wir vorhin alle blind?
Es folgt eine RTF mit einigen Besonderheiten: Tee wird auf Gasbrennern
erwärmt und mit kleinen Kellen ausgeschenkt, von denen auch schon mal der
Verteilende ein bisschen schlürft. Das füllen von 2 Trinkflaschen dauert
da schon ein paar Minuten. Bei dem etwas spärlichen Andrang ist das aber
kein Problem. Bei 28 °C im Schatten ist der warme Tee allerdings nicht
gerade erfrischend. Riegel und Brötchen kosten extra. Da waren wir bei
unseren früheren 4-€-all-inclusive-RTFs mit Bergen von belegten Brötchen,
Schmalzbroten, Kuchen und Früchten doch besser versorgt. Dafür haben wir
heute aber Berge des Schwarzwalds und der Vogesen, zwischen denen unsere
landschaftlich wunderschöne Tour entlangführt. Vor allem Haralds
sensationeller Kondition ist es zu verdanken, dass uns kein einziger
Fahrer überholt und wir schließlich nach insgesamt 152 km auf einen
Schnitt von über 29 km/h kommen. Tourabschluss und Korrektur des
Flüssigkeitshaushalts im Ganter-Biergarten. |
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Zum Feldsee
Der
Hinterwaldkopf dient uns erneut als
Trainingseinheit.
Heute läuft`s gut (48 min). Weiter geht`s zu
einem längst überfälligen Ziel: dem Feldsee. Und der ist wirklich einen
Abstecher wert. Geologen jetzt mal Lupe holen:
Der
Feldsee liegt auf 1111 Metern über dem Meeresspiegel, ist nahezu kreisrund, hat einen Durchmesser von 380 Metern und ist
maximal 34,5 Meter tief. Während nach Osten eine Moräne den See zur
offenen Talseite hin abschließt, ragen an den übrigen Seiten steile
Felswände auf - ein typisches Kar. Die Eismassen des Feldberggletschers
haben einst diese tiefe Höhlung in den Gneisfelsen gegraben. Eine
Besonderheit ist dieser Karsee auch wegen des kühlen, sauerstoffreichen
und zugleich nährstoffarmen Wassers. Wie in einem Hochmoor sind es nur
wenige Spezialisten, die in einem solchen sauberen, oligotrophen See leben
können. So gibt es ursprünglich nur eine Fischart in dem See. |
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Anaerobe Bolz-Tour
mit Pascal
10 Minuten vor unserer all-mitt-wöchentlichen
Abendfahrradtour regnet es noch in Strömen. Wer sich doch noch aufrafft,
wird pünktlich 19:30 Uhr mit Sonnenschein belohnt. Wir fahren um und dann
auf den Rosskopf. Kaum verdunkelt sich der Wald, kommt plötzlich Daniel
mit 2 weiteren Nachtbikern aus dem Wald gekrochen. Schon erstaunlich, wen
man alles so nachts im Wald trifft, abgesehen von dem Feuersalamander, dem
Reh, Fuchs, 1 Frosch, eine Hakenschlagmaus ... und was da noch so im Wald
kreucht und fleucht. |
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Trainingsrunde mit
Fluti Ein bisschen Regen, ein
bisschen Sonne, ein paar nette Trails für morgen, ein bisschen Matsch und
dann noch eine Menge Höhenmeter am Hinterwaldkopf. Oben sind wir ziemlich
erschöpft und einigen uns darauf, dass dafür der etwas aufgeweichte
Forstwegboden verantwortlich ist, in den sich unsere Stollenreifen recht
tief eingraben (Ich hatte schon befürchtet, es läge an der Kondition!).
Um den Hinterwaldkopf, hinab ins Zastlertal, dann Vollbremsung. Am
Ziegenhof
Zastler steht eine 24-h-Kühlvitrine mit Selbstbedienung. Wir nehmen
uns jeder ein Stückchen Ziegenkäse, legen das zu zahlende Geld in die
Zigarrenschachtel daneben und fahren heim. |
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Back in Black
forest (46 km, knapp 1000 hm)
Der Marathon in
Kirchzarten ist nicht mehr fern (Schon angemeldet?). Unser Training
zielt daher auf den ersten fiesen Anstieg nonstop über 700 Höhenmeter auf
den Hinterwaldkopfsattel. Oben angekommen regnet es in Strömen und wir
sind durchgefroren. Am Wegesrand liegt sogar noch etwas Schnee. Trotz
Feierabend lässt uns der Wirt der Hinterwaldkopfhütte noch herein. Wir
bestellen heißen Kakao und bekommen sogar trockene Handtücher gereicht
(Danke, das war genial!). Vor die Heizung gekauert lassen wir es uns gut
gehen bevor wir gestärkt zurückrollen. |
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Soria
- Playa de Veneguera (Gran Canaria)
Die Abschiedstour führt noch einmal hoch in die Berge bis kurz vor Soria,
über den Tauropass nach Casa de Veneguera. Dann zum Strand; ausgiebige
Pause. Zurück - 30 km entlang der Steilküste, auf und ab, hoch über der
Brandung des Atlantiks - verabschieden wir uns etwas wehmütig auf dem letzten
Heimweg nach Maspalomas. |
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Gipfel
des Hierba Huerto - Chira-Stausee
Zunächst 17 km Anstieg ins
Gebirge. Dann über grobe Schotterpisten, die fast nur von Mountainbikes
befahrbar sind, mit großer Schleife auf den Hierba Huerto, zum
Chira-Stausee und durchs Nachbartal zurück. Naturspektakel: Kiefernwälder,
Palmenhaine, Kakteenfelder, gigantische Canyons, einsame Felslandschaften,
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Arguineguín (Gran Canaria)
Nach den Anstrengungen der ersten
Tage heute nur eine kleine Erholungstour entlang der Küste nach Arguineguín und zurück.
(mehr Bilder und Berichte über Gran Canaria:
hier) |
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Barranco de Tirajana
- Santa Lucia - La Fortaleza (Gran Canaria)
20 km Anfahrt über Hauptstraße mit
dem Bike. Dann bekommen wir erneut
zu spüren, dass Mountainbiken auf
Gran Canaria etwas für
Fortgeschrittene ist. Belohnt werden wir mit grandiosen Aussichten. Hinter
jeder Wegbiegung erwarten uns neue Überraschungen.
Wildnis pur.
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Der
Riesenfelsen La Fortaleza soll letzte Zuflucht der Ureinwohner Gran Canarias (Guanchen)
gewesen sein, bevor auch diese größtenteils niedergemetzelt wurden. |
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Adlerpass
- Schlucht von Fataga
Kaum angekommen auf der "Insel des
ewigen Frühlings" kehren wir dem Massentourismus an der Küste auch schon
den Rücken. Eine erste Erkundungstour führt uns in die einsame Wildnis des
Inlands, hoch zum Stausee Ayagaures, über den Adlerpass und zurück durch
die spektakulären Canyons von Fataga. Lis und Jaques kennengelernt - 2
starke Biker. |
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Ahoi,
Laaaaaaaaaaaaand in Sicht !!!
Logbucheintrag, 08.04.2005 n.
Chr.; Kurs SSW: Lange trieben
wir umher. Die Hoffnung schwand schon im Nebel dahin. Doch dann der Ruf:
"Land in Sicht!". Vor uns malen sich aus dem Dunst auftauchend die Umrisse
einer kreisrunden Landschaft ab, mittig die hohen Berge, wohl mehr als
5000 Fuß hoch, die Küste mit weißem Strand, umsäumt von Palmenhainen,
plötzlich trübt keine Wolke mehr die Sicht. Wir kommen näher und können
nicht widerstehen. Wir gehen an Land und nehmen unsere Fahrgeräte, um
dieses kleine Paradies zu erkunden. |
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Unterwegs auf Flutis
geheimen Paradies-Trails Hinter
Buchenbach zeigt uns Fluti heute Trails vom Allerfeinsten. Fernab aller Feinstaubpartikel-Emissions-Maschinen kurbeln wir durch die
Schwarzwälder
Wildnis, in der
es nicht nur Straußwirtschaften, sondern auch
Straußenfarmen gibt. Kuchen kaufen wir in St. Peter und verzehren ihn an
einem schönen Aussichtspunkt in der Sonne. Auf unserem Rückweg via
Kandelhöhenweg demonstriert Fluti
noch schnell, warum man seine Klickies nicht zu sehr festschrauben sollte
(Das Beweisfoto viel leider der Zensur zum Opfer).
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Frauen, Ritter und
Meister
Da
steigt die Frauenquote plötzlich auf 50%. Holgers Bärbel erscheint mit
feinster Ausstattung und ebenso gutem Können. Seit 1 Jahr ist Manu nicht
die einzige Frau. Wir kämpfen uns auf 20 km nonstop Singletrails und 1100
hm hoch in Richtung
Rappenecker Hütte. Doch die Ritter von St. Barbara versperren
uns den Weg. Später treffen wir den Deutschen
Meister
im Cross-Triathlon beim Training. Und es gilt noch so manch steile Rampe zu
bezwingen, eh der Käsekuchen auch wirklich verdient ist. |

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Keime und Keimlinge
Zwischen Achillessehnenreizung und
Erkältung ist gerade noch ä weng (*) Platz für eine
kleine Mountainbiketour. Die Sonne lacht. Alles keimt, sprießt, piept und
trällert, was das Zeug hält. Da geht es einem doch gleich a bissle
(*) besser. Die abgebildeten Weidenkätzchen sind übrigens
Frühjahrsblüher und stehen unter Naturschutz, da sie die erste Nahrung für
Bienen u.a. Insekten darstellen.
_________________
(*)
ä weng=(badisch) bisschen/wenig, a bissle=(badisch) bisschen; ä weng ist
jedoch ä weng mehr als a bissle, da a bissle ja doch nur a bissle ist - so
wurde mir heute erklärt. Alles klar? |